Heliosphere 2265 Band 19: „Hetzjagd“ erschienen

18.06.2014

Mit „Hetzjagd“ ist der 19. Roman der Serie erschienen und es wird der Doppelband zur Mitte des zweiten Zyklus abgeschlossen.
Darin besichtigt „Commander Kristen Belflair mit einer Gruppe Frischlinge Alzir-12, als das Chaos zuschlägt. Sie erfährt, dass der Anschlag des Ketaria-Bundes das Leben einer ihr nahestehenden Person gekostet hat und sinnt auf Rache. Kirby übernimmt das Kommando über die unfertige JAYDEN CROSS und begibt sich auf eine Hetzjagd durch ein Sonnensystem, das sich unaufhörlich verändert. In der Zukunft begibt sich Captain Jayden Cross mit Cassandra Bennett auf eine Reise in seine Erinnerungen. Gelingt es der orakelhaften Frau, dem Kommandanten seinen Glauben zurückzugeben, bevor das Schiff das Zentrum der Dunkelheit erreicht?“

Auch die Arbeiten am Hörspiel zur Serie schreiten voran. Für die Rolle der Tess Kensington konnte eine nicht unbekannte Stimme gewonnen werden. Dazu schreibt der Autor im Newsletter: „Als ich die Figur der Tess Kensington anlegte, hatte ich ein Bild aus Film und Fernsehen vor Augen. Der Charakter Veronica Mars aus der gleichnamigen Serie stand Pate. Eine durchsetzungsstarke, taffe Frau, die die soziale Leiter hinunter fällt, sich aber weiterhin behauptet. Gespielt wird Veronica von der Schauspielerin Kristen Bell (ja, es gibt noch einen zweiten Verweis in „Heliosphere 2265“, der zu der Schauspielerin deutet).
Im Deutschen spricht Manja Doering die Veronica Mars. Weithin bekannt ist sie auch als Synchronstimme von Natalie Portman (Prinzessin Padmé Amidala aus Star Wars, u.v.m.) und Reese Witherspoon.“

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(Buch über das Schreiben) Die Odyssee des Drehbuchschreibers – Christopher Vogler

09.06.2014

Klappentext: Vogler, jahrzehntelang Berater der großen Hollywood-Studios, entdeckte, dass fast allen großen Publikumserfolgen eine archetypische Struktur zugrunde liegt, die seit dem Anfang der Welt die erfolgreichsten Märchen und Mythen bestimmt: die Heldenreise. Voglers Folgerung: Wenn wir alle immer wieder eine Geschichte in immer neuen Varianten erleben wollen, dann liegt das daran, dass wir in ihr Archetypen wiederfinden, an denen wir alle teilhaben. Wenn Publikumserfolge seit Homers Odyssee nach ähnlichem Muster gestrickt sind, dann ist man gut beraten, den Faden weiterzuspinnen.

Voglers Buch eignet sich nicht nur für (angehende) Drehbuchschreiber, sondern ebenfalls für Romanautoren, die ihrem Plot einen gewissen Feinschliff verpassen möchten oder die das Gefühl haben, es fehle noch etwas.
Als Idee unheimlich interessant und zumindest derart, dass man es unbedingt gelesen haben sollte, ist es dennoch fraglich, ob Geschichten nach diesem Prinzip nicht ein wenig zu sehr in ein Schema gepresst werden. Der Lauf des Plots wird ebenso „vorgeschrieben“, wie der Weg des Helden, wen er wann trifft, was er wann wie tun wird. Anhand von diversen Filmbeispielen, die alle schon etwas älter, aber auf jeden Fall bekannt sind, wendet Vogler seine Schemata auf eben diese an.
Mitunter macht er das leider etwas zu ausführlich und trocken, so dass hier und da einiges Stehvermögen beim Lesen dazugehört.
Angeblich arbeite Hollywood dergestalt, dass jedem Neuen im Geschäft Voglers Buch in die Hand gedrückt werde. Vielleicht erklären sich so diverse Filme, die leider ebenso stoisch wie der Inhalt dieses Werkes daherkommen.
Nichtsdestotrotz schadet es nicht, „Die Odyssee des Drehbuchschreibers“ gelesen zu haben, es gibt durchaus so einiges zu lernen. Inweiweit es verinnerlicht werden sollte, bleibt dahingestellt.

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Sergej Lukianenko zum lesen, plaudern und signieren in Berlin

03.06.2014

Die Otherland-Buchhandlung gibt im Newsletter bekannt: „kurzfristig und unverhofft hat sich bei uns ein Lesungsgast angekündigt, und wir sind ganz ehrlich baff: Am kommenden Donnerstag, dem 5. Juni, wird Sergej Lukianenko, seines Zeichens Weltenträumer, Wächter von Nacht, Tag, Zwielicht und Ewigkeit, und wie manche ihm nachsagen, ein ganz falscher Spiegel, dem Otherland einen Besuch abstatten. Bereits um 19 Uhr (also direkt nach Ladenschluss) wird er bei uns lesen, plaudern und signieren. Wer des Russischen nicht mächtig ist, kann trotzdem zuhören und mitreden, denn Lukianenkos deutsche Übersetzerin Christiane Pöhlmann wird ebenfalls da sein, dolmetschen und durch den Abend leiten.“

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