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Foren-Übersicht » Die Geschichtenrubriken » Das Schwert Lichtbringer

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Lichtbringer - Nebelleben 2/2 (i.J. 1001)

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BeitragVerfasst: Mi 09. Sep 2009, 10:33 
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So 23. Aug 2009, 16:31

Beiträge: 11

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Niedersachsen
Anmerkung der Moderation:
Diese Geschichte dehnt die Regeln des Lichtbringer-Universums - soll in einer weiteren Geschichte auf Vorkommnisse aus dieser Geschichte Bezug genommen werden, bitten wir darum, dies vor dem Einstellen der Geschichte mit Soleil oder Shadow of Dawn abzusprechen.


An alle LeserInnen: Diese Geschichte wird von mir zur Zeit komplett überarbeitet. Ich freue mich natürlich, wenn ihr sie trotzdem lest und euch daran erfreut. Ausführliche Kommentare "lohnen" sich denke ich erst wieder, wenn die überarbeitete Fassung fertig ist. Danke für euer Interesse

Hallo,
hier wie versprochen der zweite Teil.

Es gibt einen Bezug zu der Geschichte von Shadow of Dawn "Eine Legende von Pa'teschs Tod". Wobei der Drache über die Jahrhunderte noch ein weiteres Flügelpaar angedichtet bekommen hat.


Namen der Hauptpersonen:

Lynn Dari'A (auch Lynn oder Lynaria)
Mia
Shirna - die Göttin der Ordnung
Seraish - die Göttin des Chaos
Ushur - der Gott des Ausgleichs

Ort: Vendur, Hafenstadt an der Flussmündung des Tiberr, Vendarien

Zeit: 1001


Lichtbringer - Nebelleben 2/2 (i.J. 1001 A.D.)

Ushur betrachtete nachdenklich die Gestalt unter den Bäumen.
Seraish zog die Augenbrauen hoch und blickte Shirna ungeduldig unter feuerroten Strähnen an. Seraishs Augen blitzten eisblau. Sie veränderte ihr Aussehen täglich. Und so sehr sie das Chaos liebte, verursachte sie es doch lieber im Leben der Menschen, als auf ihre makellose Erscheinung zu verzichten.
Shirna wartete ebenfalls darauf, dass Ushur zu einem Ergebnis kam. Heute war ihr jedoch nicht nach einer spöttischen Bemerkung darüber, dass die Göttin des Chaos so gar nichts chaotisches an sich hatte. Auch Seraish war ungewöhnlich still.
„Wie ihr wisst, hat alles seine Regeln und Gesetze. So auch der Verlauf der Zeit. Selbst wir Götter sind diesen unterworfen und dürfen nicht in die Zeitlinie eingreifen. Auch die Magie hat ihre Gesetze und darf nicht unbegrenzt eingesetzt werden.“ Ushur blickte missbilligend auf Lynn Dari’A hinab. „Dieses Geschöpf missbraucht die Magie, um Raum und Zeit zu überwinden. Sie schleicht sich in fremde Welten, um etwas zu stehlen und in ihre Heimatwelt zu bringen. Unwissende!“ Grollte er. Ushur drehte sich zu seinen Schwestern um. „Ihre Beweggründe mögen edel sein, doch ihr Handeln ist gefährlich.“
„Wie gefährlich?“ Seraish und Shirna sahen den Gott des Ausgleichs alarmiert an.
„Die Elfe hat bereits die empfindlichen Fäden der Zeit durcheinander gebracht. Sollte sie noch einmal in Akyris durch die Zeit reisen, drohen die Fäden zu zerreißen. Das könnte dazu führen, dass Akyris aus der Zeit gerissen wird oder sich in den Weltennebeln auflöst.“
„Das würde ja bedeuten, dass wir aufhören zu existieren!“ Shirnas Aufschrei halte in Seraishs Kopf wieder. Unsere Unsterblichkeit? Nein!
„Töten wir sie!“ Seraish machte gerne kurzen Prozess. Zu ihrer Überraschung nickte Shirna. Die ungleichen Schwestern waren selten einer Meinung.
Ushur jedoch schüttelte den Kopf. „Über ihr Leben urteilen nur ihre eigenen Götter. Sie gehört nicht zu Akyris, ihr Leben gehört nicht uns.“
„Dann müssen ihre Götter eingreifen.“ Shirna wandte sich zum Gehen. Ushur hielt sie zurück.
„Ihre Götter haben sich bereits in den Nebeln aufgelöst. Lynn Dari’As Welt ist verschwunden. So auch ihre Götter. Sie ist unsterblich, bis sie eine neue Heimat und damit einen neuen Gott anerkennt. Ihr Schicksal erfüllt sich in einer anderen Welt. Sie hat dort noch eine Aufgabe.“ Ushur sah streng zu Seraish: „Hier und jetzt geht es um Akyris“. Seraish hielt seinem Blick stand.
„Wir müssen sie dazu bringen unsere Welt wieder zu verlassen.“
„Warum braucht sie Lichtbringer, wenn ihre Welt nicht mehr existiert?“ Überlegte Shirna laut.
„Sie weiß nicht, dass Elando’R, nachdem sie es verlassen hat, unterging. Sie ist ausgezogen, um einen Weg zu finden den magischen Kompass zu zerstören. Auch in ihrer Welt wurden die Zeitfäden zum Zerreißen gespannt. Durch die Unwissenheit dessen, der ihn hergestellt und benutzt hat. Die Elfen hatten den Kompass an einem sicheren Ort aufbewahrt, um Elando’R vor der endgültigen Auflösung zu schützen. Aber der Prozess war schon zu weit fortgeschritten. Der Kompass hätte zerstört werden müssen, um die alte Ordnung wieder herzustellen. Allein durch einen mächtigen magischen Gegenstand wäre dies möglich.“ Ushur sah wie sich die Gesichter seiner Schwestern aufhellten. Noch bevor sie etwas sagen konnten, beantwortete er ihre Frage. „Lichtbringer hat diese Macht nicht.“
„Sie wird aber nicht gehen, ehe sie Lichtbringer gefunden hat.“ Shirna blickte stirnrunzelnd auf das ihre Ordnung störende Objekt.
„Dann ist es zu spät.“ Seraish verzichtete angesichts der ernsten Lage auf den Hinweis, dass Falten auch Göttinnen alt aussehen lassen.
„Lassen wir sie das Schwert finden.“
„Wir sollen sie das Schwert finden lassen?!“ Seraish und Shirna sahen Ushur und dann einander ungläubig an. Konnten Götter den Verstand verlieren?
„Sie ist nicht die rechtmäßige Trägerin. In ihr wohnt nicht die Zwillingsseele.“ Fühlte sich Shirna genötigt zu erklären. Dabei hatte Ushur selbst für diesen Ausgleich gesorgt.
„Ich sagte nicht, dass sie es tragen soll, nicht einmal berühren.“
„Sie soll es also sehen und überzeugt sein, dass es ihr unmöglich ist, Lichtbringer für ihre Zwecke zu nutzen.“ Seraish Gesicht hellte sich bei dem Gedanken auf. „Sie wird Akyris verlassen und wir lösen uns nicht auf.“
„Wir können sie doch nicht einfach zum Schwert führen und es vor ihren Augen verschwinden lassen. Sie wird es in einer anderen Zeit versuchen. Und dann...“ Shirna fröstelte.
Ushur wanderte nachdenklich zwischen seinen Schwestern hin und her. „Sie ist doch auf dem Weg zu Pa’teschs letztem Kampf. Bringen wir sie dorthin. Nach dem Kampf...“
„...errichten wir eine unsichtbare Mauer, damit sie das Schwert noch sieht und nicht woanders weitersucht.“ Spann Shirna die Idee weiter.
„Sie vermutet aber, dass Lichtbringer später an einem geheimen Ort aufbewahrt wurde. Darüber gibt es bei den Menschen unzählige Legenden. Sie wird einfach in einer anderen Zeit weitersuchen.“ Seraish runzelte die Stirn. Shirna war versucht es ihr etwas stört mein Chaos Gesicht zu nennen. Sie verschob die Stichelei auf später,
falls es ein später gab.
„Wie wäre es...?“—„Nein.“ Seraish legte ihren Zeigefinger an die Lippen und lächelte. „Oder doch?“

Lynn Dari’A hatte nicht damit gerechnet, dass sie gleich beim ersten Mal am richtigen Ort, in der richtigen Zeit landen würde. Aber sie hatte keine Zeit darüber nachzudenken.
Das Brüllen des Drachen galt zum Glück nicht ihr. Der Anblick des Reiters, der mit gezogenem Schwert auf ihn zustürmte, ließ ihr Herz sehr viel höher schlagen, als die Angst. Lynn hatte nur Augen für die in der Sonne blitzende Waffe. Wie ein Stern funkelte die Klinge, während sie, so schien es, mit Eigenleben erfüllt durch die Luft schnitt. Wurde das Schwert von der Hand des Ritters geführt? Oder der Ritter vom Schwert?
Ganz am Rande ihrer Gedanken schabte sein Name, Pa’tesch. Dieses magische Schwert gehörte ihm. Er war die Zwillingsseele. Er war es, der Lichtbringer führen durfte.
„Nicht mehr lange.“ Dachte Lynn. Dann würde ihre Hand den kunstvoll geformten Griff umschließen. Würde sie das wundervolle Gewicht der Waffe spüren. Konnte sie endlich nach Elando’R zurückkehren, um ihr Volk zu retten.
„Mein Volk.“ Lynn Dari’A schluckte hart. Endlich würden die Elfen sie anerkennen müssen.
Halbelfe hatten sie Lynn genannt. In all den Jahren, in denen Lynn mit ihrer Mutter unter Menschen gelebt, darunter gelitten hatte, als Elfenbalg beschimpft zu werden. All die Jahre in denen sie verachtet, gefürchtet und gemieden wurde. Hatte sie nur die Hoffnung aufrecht gehalten eines Tages zu ihrem wahren Volk zurückzukehren. Es war eine bittere Erfahrung, dass auch die Elfen Lynn nicht als eine der ihren anerkannten.
„Halbelfe!“ Lynn spuckte das Wort förmlich aus.
Allein ihr Elfenerbe rettete ihr im nächsten Moment das Leben. Ihre alarmierten Sinne, ließen sie in einem gewagten Sprung weiter unter die überhängenden Felsen hechten. Hinter denen sie sich versteckt hielt, um den Kampf unbemerkt zu beobachten. Unsanft bremste der steinige Untergrund ihren kurzen Flug und sorgte für etliche Prellungen und Schürfwunden an Armen und Beinen.
Das Feuer des sterbenden Drachen fegte über die Felsen hinweg. Lynns Haare knisterten in der glühenden Luft. Es roch nach verbranntem Fleisch und ihre bloße Haut an Gesicht und Händen spannte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht stand Lynn schwankend auf. Die heißen Felsen unter ihren Sohlen ließen sie vorsichtig auftreten. Nur nichts anfassen.
Das Schwert!
Lynn konnte nicht länger warten. Den Stoff ihres Mantels schützend vor Mund und Nase gedrückt, lugte sie hinter dem Felsen hervor. Würgend schrak sie zurück. Es war nichts menschliches mehr an Pa’tesch zu erkennen. Die Wucht des Feuerstoßes hatte ihn dicht an den Felsen geschleudert, hinter dem Lynn Dari’A Schutz gesucht hatte. Von Pa’teschs Körper war nicht mehr übrig, als verkohltes Fleisch.
Das Schwert!
Lynn zwang sich über die menschlichen Überreste hinweg zu dem Drachen zu sehen. Nur der Knauf ragte noch aus der Brust des Kadavers. Welche Kraft musste die Klinge getragen haben, dass sie bis zum Heft in den gepanzerten Laib des Drachen eindringen konnte.
Eine Bewegung ganz am Rande ihres Sichtsfeldes ließ Lynn aufblicken.
Nichts.

Ushur und seine Schwestern kehrten in die Götterwelt zurück. Sie würden die Illusion, die sie erschaffen hatten noch eine Weile aufrechterhalten. Lange genug, um das Geschöpf aus der anderen Welt zu überzeugen.

Lynn Dari’As Blick glitt noch einmal zu Pa’tesch.
Aus den verbrannten Überresten stieg eine nebelhafte glitzernde Wolke. Nach und nach nahm sie menschliche Formen und Züge an. Es war ein Abbild Pa’teschs. Jünger und strahlender, als der Ritter, den Lynn noch vor kurzem auf den Drachen zureiten sah. Doch sie erkannte ihn wieder.
Lynn hielt den Atem an. War dies eine ihr unbekannte Elfengabe? Sie hatte nie davon gehört. Neugierig blickte sie zu dem Echsenkadaver.
Hatten Drachen auch eine Seele? Denn nichts anderes konnte diese schimmernde Gestalt sein.
Über dem Fleischberg begann es zu glimmen und zu glänzen. Genau über der Stelle, an der Lichtbringer in der tödlichen Wunde steckte. Eine schillernde weibliche Gestalt löste sich vom Drachen. Überirdisch schön glitt sie auf Pa’tesch zu und vereinte sich mit ihm.
Lynn schüttelte verwirrt den Kopf. Hätte der Drache nicht eine Drachenseele haben müssen? Etwas an der Frauengestalt kam ihr seltsam vor. Lynn ahnte es mehr, als dass sie es sah.
Zwillingsseelen!
Die Erkenntnis traf sie unerbittlich und brannte heißer noch, als der Feuerstoß des Drachen. Das Schwert glitt aus dem Drachenkörper und landete mit einem schmatzenden Laut in einer Blutlache. Ein altes Stück Metall, bar jeder Magie.
„Neiiin!“ Lynns Verzweiflung hallte von den Felsen wieder.

Die Nacht hatte gnädig die schaurige Szene mit Dunkelheit zugedeckt. Der Mond und die Sterne verbargen sich fürsorglich hinter Wolkengebirgen. Die Dreiheit betrachtete das Objekt ihres Unmutes von der göttlichen Warte aus.
Lynn war wie erstarrt auf dem inzwischen eiskalten Felsen sitzen geblieben, auf den sie nach ihrem Aufschrei gesunken war. Bei Einbruch der Dunkelheit hatte sie sich einfach zur Seite fallen lassen. Eine einzelne Träne drang durch ihre geschlossenen Lider, fiel auf den Felsen unter ihr und zerbarst.
So wie ihre Seele zerbarst und sich über die Welten verteilte. Jene, in denen sie bereits vergeblich gesucht hatte und jene, in denen sie noch suchen würde.
Ohne Hoffnung ihre Heimat je wieder zu sehen.

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Zuletzt geändert von Dolphin am Mo 14. Sep 2009, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lichtbringer - Nebelleben 2/2 (i.J. 1001)

BeitragVerfasst: Mi 09. Sep 2009, 19:33 
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So 26. Apr 2009, 17:19

Beiträge: 325
Hallo Dolphin,

schön, dass Du den zweiten Teil eingestellt hast. Wobei ich jetzt allerdings auf mehrere andere Geschichten neugierig geworden bin. :icon_cool

Die Lösung der Situation durch die Göttin finde ich sehr gelungen. Aber zu gerne würde ich jetzt mehr über Lynn Dari'A wissen. Über ihre Vorgeschichte und auch über ihre Aufgabe, die vor ihr liegt, könntest Du sicher eine Menge erzählen.

Auch Mia, die in diesem Teil nicht mehr auftaucht, würde mich interessieren. Wird sie durch die Begegnung zur Abenteurerin?

Eine gelungene Geschichte!

Liebe Grüße
Sabine


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Re: Lichtbringer - Nebelleben 2/2 (i.J. 1001)

BeitragVerfasst: Do 10. Sep 2009, 12:27 
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Beiträge: 11

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Hallo Sabine

Mensch bist du schnell. ^^

Danke fürs Lesen und deinen Kommentar. Es freut mich natürlich sehr, dass dir die Geschichte gefällt.
Ja, da stecken noch mehr Ideen drin. Mal schaun wo mich das noch hinführt. Über Lynn müßte es dann aber unter der Rubrik Fantasy weitergehen. An Mia hatte ich noch garnicht gedacht, wär'ne Überlegung wert. :icon_hmm

Aber bevor ich was neues angehe, werde ich den ersten Teil überarbeiten und andere Geschichten kommentieren. Bin ich bis jetzt nicht zu gekommen. :icon_redface

Gelobe Besserung. :icon_downcast

LG Dolphin

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Re: Lichtbringer - Nebelleben 2/2 (i.J. 1001)

BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 18:56 
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Hallo Dolphin,

um Dir dann gleich noch mehr Arbeit zu machen, folgt jetzt der Kommi zu Nr.2 :)

Zitat:
Ushur betrachtete nachdenklich die Gestalt unter den Bäumen.
Seraish zog die Augenbrauen hoch und blickte Shirna ungeduldig unter feuerroten Strähnen an. Seraishs Augen blitzten eisblau.
Nettes Detail über die Göttin ;)
-> Unterstrichenen Teil würde ich streichen, trägt nichts bei.
->Auch hier musst Du die Perspektive deutlicher machen - nach meinem Eindruck hast Du hier Shirnas Perspektive?
Und dann versuch einfach mal ein bisschen näher an das Geschehen heran zu kommen, das bloße Geschehen mit Leben zu füllen.
Meine Idee dazu:
Ushur betrachtete nachdenklich die Gestalt unter den Bäumen. Er lehnte sich dabei weit vor, um einen möglichst guten Blick zu haben. 'Hoffentlich fiel er nicht aus Versehen aus dem Fenster ihrer Himmelsfestung.' Shirna kicherte lautlos, blickte dann zu Seraish, die, mit hochgezogenen Brauen, ebenfalls darauf wartete, dass Ushur sich eine Meinung bildete. Heute blitzten bei Seraish eisblaue Augen unter einer feuerroten Mähne hervor. So sehr ihre Schwester das Chaos auch liebte, sie verursachte es im Leben der Menschen, nicht bei ihrer eigenen Erscheinung.
'Dass eine Göttin des Chaos so wenig Chaotisches an sich hat.' Shirna lehnte sich auf ihrem Thron zurück, jetzt gerade war einfach nicht der Zeitpunkt aufgrund ihrer Gedanken eine spöttische Bemerkung zu machen. Auch Seraish war ungewöhnlich still.
Endlich drehte sich Ushur ...



Zitat:
Shirnas Aufschrei halte in Seraishs Kopf wieder. Unsere Unsterblichkeit? Nein!
-> "hallte", bitte
-> Ich verstehe die Bedeutung des kursiven Satzes nicht?

Zitat:
„Ihre Götter haben sich bereits in den Nebeln aufgelöst. Lynn Dari’As Welt ist verschwunden. So auch ihre Götter. Sie ist unsterblich, bis sie eine neue Heimat und damit einen neuen Gott anerkennt. Ihr Schicksal erfüllt sich in einer anderen Welt. Sie hat dort noch eine Aufgabe.“
Woher weiß er das alles (auch im folgenden bezogen auf Lichtbringer), während die Schwestern es nicht wissen?

Zitat:
„Sie ist nicht die rechtmäßige Trägerin. In ihr wohnt nicht die Zwillingsseele“, fühlte sich Shirna genötigt zu erklären. Dabei hatte Ushur selbst für diesen Ausgleich gesorgt.
Wofür hat Ushur gesorgt?
-> Satzzeichen an der rot markierten Stelle verändert

Zitat:
„Wir können sie doch nicht einfach zum Schwert führen und es vor ihren Augen verschwinden lassen. Sie wird es in einer anderen Zeit versuchen. Und dann...“ Shirna fröstelte.
Jap, weil die Regeln es verbieten *gg

Zitat:
Ganz am Rande ihrer Gedanken schabte sein Name: Pa’tesch.
-> Satzzeichen an der rot markierten Stelle verändert

Zitat:
Würde sie das wundervolle Gewicht der Waffe spüren. Konnte sie endlich nach Elando’R zurückkehren, um ihr Volk zu retten.
-> Vorschlag: "Würde sie das Gewicht der wundervollen Waffe spüren. Dann konnte sie endlich nach ..."

Zitat:
Halbelfe hatten sie Lynn genannt. In all den Jahren, in denen Lynn mit ihrer Mutter unter Menschen gelebt, darunter gelitten hatte, als Elfenbalg beschimpft zu werden.
-> Vorschlag: "Halbelfe hatten sie Lynn genannt. Und das nach all den Jahren, in denen Lynn mit ihrer Mutter unter Menschen gelebt und darunter gelitten hatte als Elfenbalg beschimpft zu werden."
Ich glaube, dass die Aussage, die Du machen wolltest so besser zur Geltung kommt?

Ein schönes Ende für die Geschichte. Obwohl ich es nicht ganz verstehe: Ist Lynn jetzt tot? Oder hat sie den Verstand verloren? Bleibt sie damit jetzt auf Akyris?
Toll fand ich es die Warte der Götter zu lesen. Wie sie mit der Situation umgehen, welche Lösungswege sie erwägen. Interessant wäre diesen Part noch mehr auszubauen, sich zu überlegen, was das Chaos, die Ordnung und der Ausgleich für unterschiedliche Lösungswege vorschlagen könnten und welche Erwiderung von den anderen Göttern darauf jeweils käme - ein Streitgespräch vom feinsten wäre das, oder?

Zu der Geschichte gilt das gleiche, was ich beim ersten Teil schon schrieb. Teilweise bist Du hier besser auf die Gedanken/Gefühlswelt Deiner Prots eingegangen, da bin ich überzeugt, kannst Du aber noch mehr rausholen. Trau Dich ruhig, auch wenn die Geschichte dadurch länger wird.

Gerne gelesen! Sehr schöne Ideen!

Gruß
Shadow

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Für längere Zeit abwesend - bei Bedarf per PN zu erreichen!
Ein Leser hats gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen K.Tucholsky
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