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Bücher über das Schreiben
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Schwarze Seele
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Verfasst: Mo 11. Jul 2005, 16:03 |
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| Journal |
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Registriert: Sa 09. Jul 2005, 17:59
Beiträge: 269
Wohnort: Fribourg, Schweiz
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Seid gegrüsst, werte Leser.
In "Die Prämisse" haben wir ja schon einigermassen viel über Freys Roman Wie man einen verdammt guten Roman schreibt diskutiert. Da kam mir in den Sinn, dass dies das einzige Buch übers Schreiben war, das ich je gelesen habe.
Gibt es noch andere nützliche, hilfreiche Bücher übers Schreiben?
Welche habt ihr schon gelesen, bzw. würdet ihr weiterempfehlen?
Würde es sich lohnen, Wie man einen verdammt guten Roman schreibt 2 zu kaufen?
Grüsse
Schwarze Seele
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Schwarze Seele
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Verfasst: Di 12. Jul 2005, 13:33 |
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| Journal |
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Registriert: Sa 09. Jul 2005, 17:59
Beiträge: 269
Wohnort: Fribourg, Schweiz
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Hallo.
gibt es die Weltbild Schriftenreihe noch irgendwo zu erwerben? Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie mich interessiert. ;o)
Apropos google.com: Ich stiess auf eine sehr nützliche Seite. Andreas Eschbach Leser können dem Autor Fragen per Mail zusenden, er beantwortet sie zuverlässig und stellt daraus eine ganze Liste von Fragen und Antworten auf der Website zusammen. Ein Besuch lohnt sich.
Grüsse.
Schwarze Seele.
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Laura
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Verfasst: Do 21. Jul 2005, 14:23 |
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| Buch |
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Registriert: So 09. Jan 2005, 18:49
Beiträge: 899
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Huhu allerseits!
Empfehlungen, die ich in diesem Bereich von Freunden bekommen habe sind:
"Das Leben und das Schreiben" von Stephen King. Er sagt selber darüber: "Dieses Buch ist ein Versuch, kurz und bündig darzulegen, wie ich zu dieser Kunst kam, was ich inzwischen über sie weiß und wie sie gefertigt wird."
Wenn man also Stephen King nicht leiden kann, wäre es keine so gute Idee das Buch zu lesen.
Ich selber habe es noch nicht gelesen, aber ich habe recht zuverlässige Informationen, dass es ganz gut ist.
"Wort für Wort oder Die Kunst, ein gutes Buch zu schreiben" von Elizabeth George. Die Person, die das gelesen hatte hielt es für ausgezeichnet. Kann ich auch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber man kann ja auch im Internet einige Renzensionen und so finden.
Dann noch ein Buch zu dem die Meinungen sehr weit auseinander gehen: "Schriftsteller - Vom Schreiben leben: Beruf · Chancen · Honorare" von Manfred Plinke.
Das Problem bei diesem Buch ist, dass viel bewertet wird. Es geht nur wenig um das "aktive Schreiben" (also Schreibtechniken etc.), sondern mehr um den Beruf an sich und den Alltag eines Schriftstellers. Manfred Plinke gibt sich Mühe viele unterschiedliche Sichtweisen darzustellen und nutzt daher häufig Zitate.
Die von mir genannten Bücher sind keine richtigen Sachbücher, wer also danach sucht, ist mit ihnen nicht so super beraten. Wenn man aber nach einer gut lesbaren Lektüre zum Schreiben sucht, sind sie soweit ich weiß alle zu empfehlen.
lg
Laura
_________________ The thing with words is that meaning kann twist just like a snake.
Terry Pratchett, Lords an Ladies
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Schwarze Seele
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Verfasst: Sa 27. Aug 2005, 23:28 |
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| Journal |
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Registriert: Sa 09. Jul 2005, 17:59
Beiträge: 269
Wohnort: Fribourg, Schweiz
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@Stoni:
Doch, Sol Steins Buch gibt es auf deutsch, leider nur beim Zweitausendundeins Verlag... ( Zweitausendeins Wenn der Verlag nicht in Detschland wäre, hätte ich mir dieses Buch längst gekauft. Es soll eines der Besten sein. Ich habe auch schon seine Demoprogramme zum Erstellen eines Romans (Ich glaube es sind die WritePro Programme) durchgearbeitet und war wirklich begeistert.
Liebe Grüsse.
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das kleine uwoli
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Verfasst: Mo 19. Sep 2005, 16:01 |
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| Taschenbuch |
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Registriert: Di 30. Aug 2005, 18:30
Beiträge: 481
Wohnort: Potsdam
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mir fällt da jetzt spontan nur "das mordsbuch - alles über krimis" ein... also wer gerne krimis schreiben will... da steht einiges drin...
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Teja
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Verfasst: Mo 19. Feb 2007, 17:13 |
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| Taschenbuch |
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Registriert: Sa 23. Sep 2006, 15:46
Beiträge: 496
Wohnort: Bei Heidelberg
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Hallo zusammen,
vielleicht helfen euch meine Erfahrungen mit diesem Thema.
Das erwähnte Buch "Crime - Kriminalrome und Thriller schreiben" von Larry Beinhart lässt sich leicht lesen und erklärt auch ziemlich einfach. Allerdings arbeitet er viel mit Textstellen aus Romanen, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Diese müsste man sich dann kaufen. Aber wer die Bücher Beinharts mag, mag auch dieses, doch sehr einfache, Buch.
James Frey's beiden "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" - Bücher sind meiner Meinung nach mit Vorsicht zu genießen, weil sie nur seine zum Teil provokannten Thesen beweisen sollen. Eine ist zum Beispiel "Ein Dialog funktioniert nur mit Konfrontation", und das ist wohl nicht immer richtig. Das zweite kam mir wie ein Abklatsch des Ersten vor, ohne wirklich gute neue Einfälle oder Thesen.
Mit Elizabeth Georges Buch "Wort für Wort - oder die Kunst ein gutes Buch zu schreiben" verhält es sich wie mit ihren Romanen: Man mag es oder eben nicht. Ich fand es langatmig und sie betont die darstellende Beschreibung, z.B. der Landschaft und der Umgebung, für meinen Geschmack zu sehr. Sie beschreibt ja in ihren Büchern auch gern und viel und ausgiebig.
Das Buch "Schriftsteller - Vom schreiben leben" von Manfred Plinke handelt, wie der Titel schon sagt weniger vom schreiben an sich, als davon, was man mit etwas geschriebenem machen kann. Wer sich aller Illusionen berauben lassen will, muss dieses Buch lesen.
Es gibt dann noch das Buch "Schreibkunst" und ist wohl das ausführlichste. Hier werden alle Arten des Schreibens erklärt, nicht nur Romane, auch Kurzgeschichten, Novellen, Gedichte, Drehbücher, usw. Eine wahre Fundgrube, vor allem der Teil über die Kurzgeschichte. Allerdings auch nicht unbedingt einfach zu lesen und auch nicht in dem eher romanhaften Stil der anderen erwähnten Bücher geschrieben. Es liest sich wie ein Sachbuch und ist auch eines.
Lajos Egris Buch "Dramatisches Schreiben Theater-Film-Roman" ist das beste Buch zu diesem Thema das ich gelesen habe und ist mein absoluter Favorit. Es ist spannend, witzig, entwickelt Beispiele, zeigt wie man aus einer Hand voll Ideen Rand- und Hintergrundinformationen erzeugt und dann daraus eine Geschichte macht, ohne irgendwie Oberlehrerhaft zu wirken.
Nun, auch wenn ich Freys Bücher nicht so sehr mag, so ist doch keines der erwähnten Bücher so schlecht, dass man nicht etwas daraus lernen könnte. Manchmal muss man auch was ausprobieren, um zu erkennen, dass man mit etwas empfohlenen nicht einverstanden ist oder nichts anfangen kann. Ob man dafür Geld ausgeben will, muss jeder selbst wissen.
Ob es geholfen hat?
Auch wenn meine Geschichten keinen vom Hocker reißen, denke ich doch, dass sie ohne die Hilfe von "Schreibkunst" und dem Buch von Lajos Egri schlechter wären.
CU
Teja
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Soleil
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Verfasst: Sa 22. Nov 2008, 17:08 |
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| Administratorin |
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Registriert: Do 11. Mai 2006, 15:08
Beiträge: 6379
Wohnort: Berlin
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Hallo,
ein Buch, das mir wärmstens empfohlen worden ist und das von unterschiedlichen Leuten, die sich nicht kennen, ist "Deutsch für Profis - Wege zu gutem Stil" von Wolf Schneider. Das soll eher etwas für Journalisten sein, aber ich denke, so falsch kann das auch für alle anderen nicht sein.
Allerdings muss ich sagen, dass ich es bisher nur durchgeblättert und nicht gelesen habe.
@Laura:
Zitat: "Das Leben und das Schreiben" von Stephen King.
Da kann ich mich nur anschließen, das ist wirklich ein super Buch! Allerdings weniger Tips zum Schreiben selbst, also wie man dieses und jenes praktisch umsetzt. Es geht eher um ein Leben als armer Schlucker mit Familie, den das Schreiben nicht loslässt. Mir gefiehl es sehr gut.
LG
Soleil
_________________ http://verlorene-werke.blogspot.com/ http://www.tauschticket.de/c/?rec=2728508874 http://twitter.com/VerloreneWerke
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PJJ
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Verfasst: So 19. Jul 2009, 22:26 |
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| Textseite (Newbie) |
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Registriert: Sa 18. Jul 2009, 15:43
Beiträge: 43
Wohnort: Nahe Basel
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Welches Buch ich empfehlen kann ist von Natalie Goldberg "Schreiben in Cafés". Es wiederholt zwar sehr oft, aber die wie ich finde elementaren Dinge sickern dadurch leichter ein.
Ein Grossteil des Buches beschreibt Uebungen, die einem Helfen, in einen Schreibfluss hineinzukommen und sogenannte Schreibblockaden zu überwinden.
Es macht keinen Schriftsteller aus einem und erhebt auch keineswegs diesen Anspruch, aber es hilft.
LG PJJ
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Re: Bücher über das Schreiben
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Tinchen
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Verfasst: Sa 12. Sep 2009, 12:34 |
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| Textseite (Newbie) |
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Registriert: Sa 12. Sep 2009, 11:52
Beiträge: 14
Wohnort: Bergisches Land
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Huhu zusammen, dann will ich da auch mal meinen Senf zu geben. Wer Frey - Wie man einen verdamt guten Roman schreibt gelesen hat, sollte in jedem Fall auch den zweiten Teil lesen. Frey vertieft im zweiten Teil einiges seiner gesagten Worte, setzt andere Thesen aber wieder zurück in die Nichtigkeit. Allein die Prämisse, seine Idee zum Sufendiagramm und seine Todsünden haben mir um eineiges geholfen. Steele - Romane und Kurzgeschichten schreibenHier wird ein Wahnsinnsgrundwissen vermittelt. Die lieben, bösen Adjektive, der Dialog, die Perspektive. Steele und seine Freunde reißen jedes Thema an, und danach fühlt man sich tatsächlich ein wenig schlauer  Steele zeigt auch viele schöne Übungen auf, die einem das Schreiben näher bringen soll. Sol Stein - Über das SchreibenMein erstes "Schreibbuch" Stein vermittelt alles an Grundkenntnissen... allerdings nur die Theorie. Deswegen mein Gesamtfazit zu allen Büchern: Mit keinem schreibt man danach DEN Roman, sondern die Mischung aus allen hat es für mich gemacht. Man sollte auch nicht immer alles auf die Waagschale legen, was die Großen schreiben. Sondern muss das gesunde Mittelmaß finden. Vor vielen, vielen Wochen habe ich mich noch geweigert eines dieser Bücher zu lesen, jetzt bin ich froh alle vier gelesen zu haben, auch in der Reihenfolge in der ich es getan habe. Denn Frey gehört an den Schluss... zumindest meiner Meinung nach. Aber was viel wichtiger ist, als das Lesen der Schreibbücher und was alle drei sagen: schreiben, schreiben, schreiben und lesen, lesen, lesen! So, damit es aber auch eine Empfehlung bleibt: Ich würd am ehesten Frey empfehlen, mit den Abstrichen, dass keines dieser Schreibbücher DAS Wissen vermittelt. Vielleicht sollte ich einfach mal alle zusammen fassen und dann DAS Schreibbuch rausbringen... das wäre doch mal eine Idee *hehe* LG Tinchen
_________________ Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum
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