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Stab der Dämmerung - Prolog Teil 2
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Lorgthar
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Verfasst: Fr 16. Nov 2007, 21:36 |
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Registriert: Do 15. Nov 2007, 20:01
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„Schütz die Magier! Die Beschwörung darf nicht unterbrochen werden!“, brüllte Jörmunrek Galior an. Da er der einzige verbliebene Magier war, der nicht gerade in die Beschwörung vertieft war, musste er nun handeln.
Seinen Eschenholzstab nach vorne gerichtet, rief er einen Spruch und wie ein Netz breitete sich ein schwarz leuchtender Schutzschild um sie aus. Er umfasste die Lichtsäule und auch die Könige. Die Splitter rasten darauf zu und zerbrachen an der Oberfläche in tausende kleine Glaspartikel, die langsam zu Boden schwebten. Krachend schlug ein großes Bruchstück aus der Glaskuppel in den Schutzschild ein, doch Galior konzentrierte sich und erhielt die Struktur aufrecht, während Askandriel erbost aufschrie. Doch ehe er erneut einen Angriff starten konnte, führte Galior einen Handschwenk aus, der Stab schwenkte herum und schleuderte eine schwarze, sich um die eigene Achsel drehende Kugel auf Askandriel los. Mit einem Knall zerplatzte sie in der Luft, als der Fürst des Nordens seine ausgebreitete Handfläche nach vorne hielt. Die Kugel zerstob in umherrauschende schwarze Nebelfetzen, die Askandriel umhüllten und seine Sicht einschränkten. In diesem Moment, als der Fürst des Nordens wild mit den Armen fuchtelte und seine Knochen hell aufglommen, hörte Galior hinter sich ein Keuchen. Er wirbelte herum – und erblickte Vayriel, der gerade die Beschwörung vollendet hatte. Das nicht lang anhaltende Lächeln des Elfen verzerrte sich, und er griff sich an die Stirn, als er bei seinem ersten Schritt taumelte. Auch die anderen Magier erwachten langsam und starrten auf den Stab der Dämmerung, der vor ihnen kreiselte.
„Es ist vollbracht!“, rief Vayriel, doch als er dann Gariol ansah und dann Askandriel hinter ihm erblickte, wurde sein Gesicht bleich, seine Augen weiteten sich. Auch die anderen Magier stöhnten auf.
„Nimm den Stab!“, forderte Gariol ihn auf, „setz diesem Wahnsinn ein Ende! Ich kann ihn nicht länger aufhalten!“ Er wandte sich wieder Askandriel zu, der die Nebelfetzen mittlerweile vertrieben hatte und um dessen Knochenhand die Dunkelheit rasch anschwoll.
Ein mächtig, erschütternder Laut ertönte als Askandriel seine Hand in den Boden rammte und sich lange, stetig anwachsende Risse im Boden bildeten. Mit knirschenden Lauten bewegten sich die Spalten nach vorne, die Risse breiteten sich immer weiter aus, während kleine Steine und Marmorstückchen herabrieselten. Vayriel ergriff den Stab und zuckte kurz, doch dann hielt er ihn, den Blick fest auf Askandriel gerichtet, in der Hand, während der Boden nach wie vor bebte. „Ich werde deinem Kriegszug hier und jetzt ein Ende setzen, Askandriel!“, rief er siegessicher und richtete seinen Zauberstab auf die Spalten. Eine Kugel, in der Licht und Dunkel umherkreiselten, leuchtete zwischen der gegabelten Spitze auf. Ein heller Lichtblitz zuckte auf als Vayriel den Angriff auf die Spalten losfeuerte. Wie als wenn Licht aus der Unterwelt dringen würde leuchteten die Risse auf, ehe sie sich wieder schlossen.
„Gib es auf, Elf!“, brüllte Askandriel, der nach vorne schritt und seinen Speer in der rechten Hand hielt, während die linke geballt war. Sein Umhang wehte wie ein im Sommerwind aufgewirbelter Vorhang. „Der Stab der Dämmerung wird euch auch nicht mehr helfen.“ Vayriel wollte etwas erwidern, doch seine Worte gingen in Askandriels lautem Spruch unter. Der Fürst des Nordens stieß seinen Speer mit einer machtvollen Bewegung in den Boden und lachte laut auf, als Finsternis aus dem Riss hervorquoll und sich langsam über den Marmor ausbreitete. Die Dunkelheit kroch auf die zurückgewichenen Könige, Magier und Ritter der Königsgarde zu. Die Schatten bildeten sich zu Umrissen, menschlichen Umrissen, die ihre augenlosen Köpfe in die Höhe reckten und deren schwarze Münder grässliche Flüche ausstießen.
„Das Lied der Toten…“, stammelte einer der Magier, „Vayriel, du hast alleine keine Chance gegen die Horden der Unterwelt!“
„Erledigt ihr sie! Ich kümmere mich um Askandriel.“
Ohne zu zögern stürmte Vayriel nach vorne, einen Spruch auf den Lippen, wirbelte im Lauf den Stab der Dämmerung herum. Die Magier murmelten, Licht flammte auf und blendete die Schattenkreaturen, die ihren Lauf verlangsamten und gepeinigte Schreie ausstießen. Wild fuchtelten sie mit ihren seltsam verrenkten Gliedmaßen, ihre Köpfe schwangen hin und her wie ein Pendel. Einer der Schatten taumelte nach vorne, die Magier wichen mit wehenden Roben zurück. Blindlings führte die Kreatur einen wuchtigen Schlag mit ihrer krallenbewehrten Hand aus, die den nicht rechtzeitig zurück gesprungenen Orthaniel traf und ihm den Rücken aufschlitzte. Wie ein Messer durch warme Butter gleitet, schnitt die Klaue durch das Fleisch, riss den blauen Stoff seines Umhangs mit einem reißenden Geräusch entzwei, der wie eine Feder auf den Boden glitt. Blut spritzte, klatschte laut vernehmlich auf den Marmorboden und hinterließ eine Lache, die im trüben Licht schimmerte. Der gellende Schrei durchschnitt Galiors Gedanken, der bisher auf die Abwehr der Schattenkreatur konzentriert war. Er riss seinen Kopf herum, den Stab, der gerade einen tiefschwarzen Strahl auf einen der Toten schoss, in der Hand, und sah den getroffenen Elfenkönig taumeln. Jörmunrek stand neben ihm, unfähig, auch nur einen Finger zu rühren, mit weit aufgerissenen Augen. Sein rechtes Auge färbte sich dunkel vor Fassungslosigkeit und Wut. Tränen schossen Galior in die Augen, die Welt färbte sich grau, die Zeit schien langsamer zu laufen, so, als würde man durch eine zähe Masse kriechen. Er sah, wie die Hand des Elfenkönigs ihre gekrümmten Finger in seine Robe krallte, wie sein Gesicht sich zu einer Fratze unbeschreiblichen Schmerzes verwandelte und seine Beine nachgaben. Er fiel krachend auf die Knie, aus seinem Mund lief ein feines Rinnsal Blut, wie ein schmaler, roter Fluss, der den Tod ankündigte. In diesem Moment sah Galior, wie Orthaniels Lebenskerze mit einem Hauch ausgelöscht wurde. Das Licht in seinen Augen erlosch, der Blick wurde starr, und dieser Moment, in dem der Dahinscheidende in das Reich der Toten hinüber glitt, brannte sich auf ewig in Galiors Gedächtnis ein. Der Oberkörper des Elfenkönigs sackte nach vorne, leblos und kalt, in seinem Rücken eine klaffende Wunde, den Blick tot und leer auf den Kampf, der sich nun noch erbitterter und grausamer entfachte, gerichtet. Das unrühmliche Ende eines großen Elfen, ermeuchelt aus dem Hinterhalt von einem Toten, einer Schattenkreatur, die der Fürst des Nordens herbeigerufen hatte. Askandriels Blutdurst hatte ein weiteres Opfer gefordert, eines unter tausenden. Doch dieses Opfer konnte die Moral der letzten Widerstandskämpfer brechen. Jörmunrek schrie auf, taumelte nach vorne, zu dem Toten, riss ihn an den Schultern hoch und drückte ihn an sich, während er den Tränen freien Lauf ließ. Er heulte auf, seine Pein hallte durch den Thronsaal wie ein Lied der Trauer und des Schmerzes über den Verlust seines geliebten Freundes. Hroadgar stand daneben, seine Axt in der Hand, und er wusste nicht, was er tun sollte, und so trauerte er stumm. Er wechselte einen ungläubigen Blick mit Ragnor. Sie zwei waren neben Jörmunrek die einzigen überlebenden Könige von Irothiel. Auch in Ragnors Gesicht stand Unfassbarkeit, seine Züge verzerrten sich, seine vollen Lippen bebten. Sie drei hatten keine Macht in diesem Kampf, Schwert, Axt und Hellebarde waren nutzlos gegen die Schattenkreaturen. So standen sie nur untätig da, nicht fähig zu helfen ihr Land vor dem Untergang zu bewahren.
Vayriel bekam von all dem nichts mit. Noch im Lauf riss er seinen Stab in die Höhe und feuerte einen um sich kreiselnden Strahl in eine der Säulen, die neben Askandriel standen. Eine Rauchwolke stob auf, als der Marmor explodierte und der Zauber riesige Felsbrocken aus dem Mauerwerk riss. Askandriel lachte nur auf, führte einen Handschwenk aus und die Zeit gerann. Wie sanft herab gleitende Schneeflocken sanken die Felsbrocken nun herab, gleich Göttern aus Marmor, die auf die Erde hinab glitten. Vayriel reagierte sofort und zog einen der Marmorbrocken mit einem bläulich schimmernden Zauberspruch an sich heran. Dann schleuderte er ihn mit einem wuchtigen Schlag wieder zurück, auf Askandriel zu, und schickte dem heranrasenden Marmorstück noch einen dämmrig leuchtenden Blitz hinterher. Kurz ehe der Felsbrocken Askandriel erreichte traf der Blitz den Felsbrocken, und dieser zerschellte in tausende kleine Splitter, die als gefährliche Geschosse durch die Luft stoben.
Der Fürst des Nordens führt eine beiläufige Handbewegung aus, und die Steinbrocken verpufften in Staubwolken, die auf den Boden rieselten.
Askandriel hob plötzlich seinen Speer, der anfing zu leuchten, und stürmte mit einer unglaublichen Geschwindigkeit auf Vayriel zu. Sein Schrei drang durch Mark und Bein, ließ den Saal beben und die Wirklichkeit verzerren. Der Anführer der Erzmagier flüsterte mit zitternder Stimme eine Zauberformel, die einen dämmrig leuchtenden, irgendwo zwischen Licht und Finsternis schwebenden, halbkreisförmigen Schild um seinen hoch aufgerichteten Leib bildete. Vayriel starrte ungläubig auf den Stab, seine Hände umklammerten ihn so fest dass die Adern wie schmale Geschwüre an seiner bleichen Haut austraten. Wie eine Welle des windgepeitschten Meeres fuhr die Aura dieses Zaubers in Galiors Knochen, und er verspürte ein noch stärkeres Kribbeln als bei Askandriel. Mit einem Mal wurde er sich der Macht des Stabs der Dämmerung bewusst. Die toten Schattenkreaturen griffen weiterhin an, doch die Magier wehrten ihre Angriffe nur noch unkonzentriert ab, sie hatten all ihr Interesse auf den zwischen ihnen entfesselten Kampf fokussiert.
Askandriel raste mitten in den Schild hinein, holte zum Schlag aus und ließ seinen Speer auf den Schutzschild hinab krachen. Kreisförmige Wellen bildeten sich an der Stelle, an der der Speer mit kolossaler Wucht und ungeheurer Kraft auf Vayriels Schutzschild niederprasselte.
Ein wahres Gewitter aus Hieben fuhr auf Vayriel herab, die Arme von Askandriel hoben und senkten sich im Takt eines todbringenden Liedes.
Mit jedem Schlag nahm die Kraft zu, immer mehr drängte Askandriel Vayriel zurück, die Struktur des Schutzschildes begann sich unter der Last der wie Blitze niederdonnernden Schläge aufzulösen. Sein Blick sah hilflos aus, wie platt gedrückte Schlangen klebten seine zersausten Haare auf seiner schweißnassen Stirn. In seinen Augen spiegelte sich Verzweiflung und Verwirrtheit.
Setz den Stab ein, verflucht noch mal, fürchte dich nicht!
Galiors Gedanken wollten sich auf seinen schmalen Lippen formen, doch er hielt sich zurück. Er merkte gar nicht, dass der Angriff der Schattenkreaturen aufgehört hatte. Das Lied der Toten verflüchtigte sich, die Schatten gingen in einem Schrei eines Individuums unter.
Doch dies erklang nur gedämpft in Galiors Ohren, verzweifelt blickte er zu Vayriel, der nicht so Recht wusste, was er mit dem Stab der Dämmerung anstellen sollte.
„Was tut er da?“, erhob sich Hroadgars von Wut getränkte Stimme, „er soll den verdammten Stab einsetzen und sich nicht dauernd hinter seinem Schutzschild verkriechen!“
„Er zweifelt an seiner eigenen Macht“, entgegnete ihm Jörmunrek. Galior wollte auch etwas zu dem Thema beitragen, hielt aber doch lieber den Mund. Er wollte nicht gerne Aufmerksamkeit auf sich ziehen, er fühlte sich unter vielen fragenden und abschätzenden Blicken unwohl.
„Wir haben die Kräfte des Stabes noch nicht ausreichend genug erforscht“, stammelte ein untersetzter Magier mit pechschwarzem, fettigem Haar und Schnurrbart. Seine Schweinsäuglein waren geweitet, gebannt auf den Kampf vor ihnen gerichtet. „wir hatten nie daran geglaubt, dass wir ihn erschaffen könnten…wir haben uns nur darum gekümmert, alles andere war unwichtig. Wie man ihn richtig einsetzt weiß niemand…“
Jörmunrek stöhnte und lehnte sich mit Bewegungen, die deutlich von seiner durch die Kämpfe verursachten seelischen und körperlichen Schwächen zeugten, an eine der vielen Säulen. Mit resignierten Zügen und kaltem, totem Blick blickte er leer in die Welt.
Auch Galior wollte aufgeben, seine Verzweiflung drohte ihn wie eine schwarze Flut zu übermannen, doch der letzte Funke Hoffnung in ihm flackerte aufrecht und tapfer weiter.
Er würde sich keinen schnellen Tod wünschen, sondern bis zum letzten Atemzug kämpfen, und wenn die Schmerzen noch so unerträglich waren.
Vayriel lehnte nun auch, genau wie Jörmunrek, mit dem Rücken zu einer der Säulen. Weitere Schläge prasselten auf seinen Schutzschild ein, durch dessen Struktur sich schon tiefe Risse zogen. Die Säule hinter Vayriel zerbarst allmählich, die Wucht der Speerhiebe fügten ihr fingerbreite Scharten zu, die sich nach einiger Zeit wie das Geflecht eines steinernen Baums an der Säule hinauf rankten.
Die Erde bebte kurz, als der Schutzschild von Vayriel zerbarst und die Fragmente zerbrochener Magie auf den Boden stürzten und flammende Abdrücke auf dem Marmor hinterließen. Der Stab der Dämmerung wurde ihm aus der Hand geprellt und schlitterte über den Marmorboden auf Galior zu. Doch dieser blieb wie angewurzelt stehen, sein Wille forderte ihn auf, den Stab an sich zu nehmen und Askandriel zu töten, doch seine Vernunft flüsterte ihm eindringlich zu, er sollte es lassen und lieber warten.
Vayriel, dem Tod ins Auge blickend, wurde kreidebleich. Er wollte die Hände als Zeichen der Aufgabe heben, doch Askandriel sah dies als Zeichen zum Angriff an. Mit einem vor unbändigem Hass triefenden Wutschrei nagelte er Vayriel mit seinem Speer an die Säule, die Spitze fuhr durch die Brust des Elfen und bohrte sich hinter ihm, mit einem krachenden Geräusch, in die Säule. Die Mundwinkel des getroffenen Erzmagiers zuckten, seine Augen wurden tellergroß. Einen Schritt über dem Boden baumelnd, den Speer von Askandriel in der Brust, fasste er sich mit der rechten Hand an die Wunde. Als er all das Blut, das wie rote Flüsse des Todes an seiner Haut hinab rann sah, flossen ihm Tränen über die Augen. Sie zogen schmierige Bahnen durch den Schmutz hinter sich her, der Staub auf seiner Alabasterhaut war mit dem salzigen Blut der Seele vermischt. Doch er hielt sogleich mit dem Weinen inne, sein Kopf ruckte herum, zu den Überlebenden, die sich alle in eine Ecke des Thronsaals gekauert hatten.
„Den Stab…“, röchelte er, indem er all seine verbliebene Kraft sammelte. Galior zuckte zusammen und sah, dass Vayriel ihm in die Augen blickte. „Nimm ihn…ich…habe mich unterschätzt…ich habe mir nicht mehr zugetraut…“ Ein trauriges Lächeln, das wie ein Schwert in Galiors Herz stach, umspielte die Lippen des sterbenden Elfen. Hinter sich hörte Galior ein Schluchzen. Gedämpft, wie aus alter Vergangenheit, hörte er die Schreie der verzweifelten Erz- und Schwarzmagier.
„Du kannst ihn nicht besiegen…“, flüsterte Vayriel, und Askandriel schien nichts von der Unterhaltung mitzubekommen. Sein Lachen dröhnte donnernd durch den Thronsaal, ließ den Thron, der schon seit Tagen verwaist blieb, beben. „Dafür…haben wir die Macht des Stabes noch nicht genügend…erforscht…aber du kannst ihn…“ Er hielt kurz inne, seine Züge verzerrten sich vor Schmerz, als Askandriel seinen Speer drehte. Frisches Blut quoll aus der Wunde hervor.
„Lass dir mit dem Sterben Zeit, du verfluchtes Elfenpack“, sprach Askandriel wie im Fieberwahn, seine Stimme triefte vor Verzückung. „damit ich mich an deinem Leiden laben und den Blutdurst hinauszögern kann…“ Er hielt den Speer noch immer in der Hand, warf den Kopf in den unsichtbaren Nacken und fing wieder an wie ein Irrer zu lachen.
„Banne ihn…“, flüsterte Vayriel, und Galior musste genau hinhören, um alles zu verstehen, „banne ihn…der Stab…er wird dir es zeigen…“ Askandriels Augen flammten auf, und mit einer ruckartigen Bewegung riss der Fürst des Nordens den Speer aus dem Leib des geschändeten Anführers der Erzmagier. Schlaff und ohne zu schreien rutschte Vayriel an der Säule hinab, eine tiefrote Blutspur hinterlassend. Wie ein Mahnmal leuchtete sie im fahlen Mondlicht, das nur matt durch die Wolkendecke schimmerte In diesem silbrig schimmernden Licht erstarben die Augen von Vayriel, und blieben nur durch das Leuchten des Mondes erhellt.
„Er ist tot!“ Askandriels Stimme klang gleichzeitig erfreut und wütend. Galior wandte nach schier unendlich langer Zeit den Blick von dem toten und mit ausgestreckten Gliedmaßen daliegenden Vayriel ab und richtete ihn auf den Stab der Dämmerung.
„Ich brauche neue Opfer…“, hallte Askandriels Stimme durch Galiors Kopf. Er blickte kurz zu Jörmunrek, in dessen Augen Verstehen aufleuchtete. Er nickte ihm bedeutsam zu, und auch in Ragnors schwarz glänzenden Augen leuchteten neben den Tränen noch die letzten Funken Hoffnung. Hroadgar zupfte sich am Bart, ihm stand die Todessangst ins Gesicht geschrieben. Er richtete seinen Blick nicht auf Galior, seine Augen blieben auf Askandriel geheftet, der sich zu den Überlebenden umdrehte.
„Dieser Elf war ein Schwächling“, höhnte Askandriel und hob seinen Speer, an dem noch das Blut von Vayriel klebte und langsam auf den Boden tropfte. „Ich hoffe, ihr habt mir mehr Unterhaltung zu bieten. Dann ist das Vergnügen für mich noch größer, wenn ich mit meiner Magie eure schwachen Leiber zerfetze.“
Galior schloss die Augen, wie vor einem Sprung ins kalte Wasser, dann streckte er seinen Oberkörper nach vorne. Askandriel bemerkte die Bewegung aus seinen Augenwinkeln und wirbelte herum. In seinen roten Augen glomm für einen Moment Angst auf.
Als die Hand des Schwarzmagiers den Stab umfasste, strömte eine unglaubliche Kraftwelle durch seinen Körper. Die Magie kroch durch seine Haut und floss neben seinem aufwallendem Blut durch die Adern, hangelte sich an seinen Nervensträngen empor und vermischte sich mit seinen Gedanken. Jeder Atemzug war durchsetzt von kraftvoller, purer Magie, die der Stab Galior verlieh. Sein Puls raste, sein Herz pochte vor all der Magie, die wie ein reißender Strom durch seinen Körper schnellte. Doch gleichzeitig regte sich in dem Teil seines Körpers, der nicht von der Magie durchtränkt war, Unmut. Er wusste nicht, wie er diese pure Magie kanalisieren konnte, er wusste nicht, wie sich seine Angriffe auf seine Lebenskraft auswirken würden. Nun verstand er Vayriels Zögern und Bedenken. Doch davon durfte er sich nicht irreleiten lassen. Er war hier um Askandriel zu bannen. Er wusste nicht wie er das tun sollte, aber in dem Moment, in dem ihn dieser Gedanke ereilte, schoss eine Zauberformel durch seinen Kopf, die er vorher nicht gekannt hatte. Galior hatte das beinahe erwartet, bestimmt hatten auch Vayriel solche Zauberformeln, die die Magie dem Kopf des Stabträgers sendeten, erhalten, doch er hatte nicht gewagt, sie einzusetzen.
Galior musste sich nicht länger entscheiden, ob er diese Zauberformel nun auswirken sollte oder nicht. Askandriel hatte bereits seine Knochendhand in seine Richtung gestreckt, die Augen waren zu Flammenrädern lodernden Hasses geworden.
„Ihr seid unerbittlich“, dröhnte die markerschütternde Stimme des Fürsten des Nordens durch den von Magie in Schutt und Asche gelegten Thronsaal, „ich glaube kaum, dass je einer euren Willen brechen kann. Ihr seid schwach, aber mutig.“ Dann lachte der Gebieter der Toten auf und richtete seinen Speer auf Galior und die Überlebenden.
„Aber Hochmut kommt vor dem Fall.“
Galior sah, wie sich die Magie um die Speerspitze sammelte und reagierte instinktiv.
Er richtete sich auf, sein Umhang wehte in dem Windstoß, den die Magie, die er seinerseits um den Stab der Dämmerung errichtete, verursachte. De Magie in seinem Innern schwoll an, bebte und wogte sich im Rhythmus seines pochenden Herzens. Er konnte sie nicht beherrschen, sie entglitt seinen Fingern und wurde in den Stab gelenkt. Die Macht, die er jetzt bewirkte, ließ seine Gedanken kreiseln, er spürte, wie er rasend an Kraft verlor, seine Blickränder sich schwarz färbten. Er war nur ein Werkzeug des Stabes, ein Wirt der Magie, seine Lebenskraft diente dazu den Zauber zu wirken, der sich in Form einer kreiselnden Kugel aus Dämmerlicht um seinen Stab bildete. Er taumelte, hörte, wie Askandriel einen Fluch ausstieß… Dann stieß er den Zauberspruch aus, und feuerte den mächtigen Bann, den er fast ohne sein Wirken geformt hatte, los. Der Thronsaal wurde in gleißend helles Licht getaucht, die Umrisse des Raumes verschwanden in der Helligkeit. Ein Schrei aus tausend gequälten Mündern formte sich auf Askandriels unsichtbaren Lippen, als der Fürst des Nordens vom Bann erfasst und nach hinten geschleudert wurde. Wie eine Puppe flog er kreiselnd durch die Luft, sein Leib krachte Staub aufwirbelnd durch die Mauer des Thronsaals, und er stürzte die Klippen hinab, an dessen Spitze die Festung thronte. Regen prasselte auf seinen versteinerten Leib nieder, den er nicht regen konnte. Niemand sah, wie er an den Klippen zerschellte, doch jeder konnte es spüren, als die Aura erstarb und das Kribbeln in den Gliedern verschwand. Sein Schrei zog sich jedoch noch in die Länge, bis er schließlich verstummte. Noch lange hallte er zwischen den Säulen und Klippen nach, ein letztes Fragment seiner Seele.
Galior stürzte, doch Jörmunrek eilte herbei und fing ihn auf. In die mächtigen Arme des Menschenkönigs gebettet, flatterten seine Lider, sein Gesicht war eingefallen und leer, und trotz des Sieges umspielte kein Lächeln seinen zu einem Strich zusammengepressten Mund. Den Stab, der matt in dem sich langsam klärenden Nachthimmel leuchtete, hielt er nach wie vor in der Hand.
Lange Zeit blieben die Überlebenden wie erstarrt, in ihren Gesichtern zeigte sich Unglauben und Überraschung. Dann lösten sie sich aus ihrer Erstarrung, Jubel ertönte, brandete auf den erschöpften Galior nieder und glitt hinaus in die Nacht. Mit Askandriel verschwand auch dessen düstere Magie, die Wolken verzogen sich, wurden zu schmalen, grauen Streifen und lösten sich schließlich auf. Mit ihnen verebbte der Regen.
Galior vernahm schwach Hroadgars Schniefen und Ragnors begeistertes, dröhnendes Lachen. Die Magier fielen sich in die Arme, ihre Gesichter waren von dem Krieg gezeichnet, aber glücklich. Ihre düstere Stimmung hatte sich aufgehellt, sie blickten nun mit Freude in die Zukunft, trotz ihres abgebrannten und vernichteten Landes. Die Überlebenden des Krieges müssten alles neu aufbauen und die Toten ehrwürdig beerdigen, ihre zerstörten Städte wieder errichten und die Kunde vom Sieg über Askandriel, den Fürst des Nordens, durch ganz Irothiel tragen. Und sie würden vom Ruhm von Galior sprechen, dem Anführer der Schwarzmagier, der heldenhaft die Welt vor dem Ende gerettet hatte.
Nur in Jörmunreks grauem Gesicht spiegelte sich Trauer, er beteiligte sich nicht an den freudigen Rufen. Er konnte Galiors Verzweiflung verstehen.
„So viele Opfer…es war umsonst…“, flüsterte Galior, Tränen rannen seine Wangen hinab. Er legte den Kopf zur Seite und blickte hinüber zu den Rittern der Königsgarde, die die Toten, unter ihnen Orthaniel und Vayriel, ehrenvoll und mit Würde wegschafften.
„Askandriel wurde nur gebannt. Er mag zwar tot sein, aber was bedeutet der Tod für ihn? Nur ein Zustand, in dem seine Macht eingeschränkt ist.“
„Falls er es wagen sollte zurückzukehren, dann werden wir seine Seele endgültig in Stücke zerreißen“, sagte Jörmunrek, seine Lippen bebten vor Wut. „Glaub mir, du hast den Tod vieler gerächt. Sein Blutdurst ist verebbt, er hat diese Welt verlassen. Und wer sagt, dass er je wieder kehren wird?“
„Ich weiß es nicht…nicht einmal der Tod und ein mächtiger Bann können ihn aufhalten. Seine dunkle Seele lebt weiter. Aber dennoch…vielleicht wird er nie mehr über die Macht verfügen, die er einst besaß.“ Galior schüttelte den Kopf. „Aber das ist nicht die größte Sorge. Der Krieg mag uns zusammengeschweißt haben, aber ich spüre, dass das nicht so bleiben wird. Hell und Dunkel können nicht nebeneinander leben mit eigenen Regeln und Gesetzen. Sie müssen vereint sein, wie der Stab der Dämmerung.“
„Was meinst du damit?“, fragte ihn Jörmunrek, offensichtlich verwirrt.
„Unsere Magie ist zu verschieden“, antwortete ihm Galior, während er mit dem Kinn auf den Stab der Dämmerung deutete, „nur wenn man sie vereint, können sie Gutes vollbringen. Aber…“ Er hielt kurz inne, blickte zu den Magiern, ein Pulk aus dunklen und hellen Roben, die erschöpft, aber freudig miteinander redeten und immer wieder Galior bewundernde Blicke zuwarfen. Der Anführer der Schwarzmagier fühlte sich unwohl. Er wollte sich nicht im Siegeslicht baden, er wollte lieber seine Ruhe und in eigenen Gedanken schwelgen.
„Weißt du, Jörmunrek…ich glaube dass der Frieden nicht lange andauern wird. Wenn wir dauernd unterschiedliche und nicht gemeinsame Magie benutzen, wird der Misstrauen wachsen. Genau das wurde im Krieg gegen Askandriel deutlich. Wir müssen uns dem entgegenstellen, was die Zukunft bringt. Ich will die Trauer und Sorge niederkämpfen, doch es gelingt mir nicht…“
Der Menschenkönig nickte, und Galior erhob sich langsam, seinen Arm auf Jörmunreks Schulter gestützt. Mit nachdenklich blickenden Augen sah er zu der zerstörten Kuppel hoch, dessen Gläser zerstreut auf dem Boden lagen. Der ganze Thronsaal war ein Schlachtfeld; überall lagen Felsbrocken verstreut, die beiden Flügel der Pforte lagen zertrümmert in der Ecken, und überall auf dem Boden und an der Säule, an der Vayriel gestorben war, klebte geronnenes Blut.
Hroadgar und Ragnor traten zu ihnen, die massige, unverletzte Pranke des Minotaurenkönigs legte sich auf Galiors Schulter.
„Du warst tapfer“, sagte er kurz und bündig, und der Schwarzmagier genoss für einen Moment die Anerkennung. Er durfte nicht immer in Trauer schwelgen.
„Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus, Jörmunrek?“, fragte Hroadgar, dessen Bart zersaust um sein Gesicht hing und dessen Augen vor Glück funkelten, „ich glaube, es wird eine wunderbare Zeit, sobald wir alles wieder aufgerichtet haben. Ich kann es kaum erwarten endlich wieder meine Brüder, sofern sie überlebt haben, in die Arme zu schließen und die Hallen von Mjölnir wieder zu sehen. Ich vermisse das Fackellicht an den Steinwänden, die weit ausladenden Balken aus Granit über unseren Häuptern und den Lärm der Feste.“
„Das könnte noch dauern bis du wieder in deine Heimat zurückkehrst, werter Hroadgar“, entgegnete Jörmunrek, drehte sich zu dem Zwergenkönig um und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, „zuerst einmal müssen wir die überlebenden Dunkelkrallen aus Irothiel vertreiben. Sie sinnen sicherlich auf Rache, aber ohne Askandriels schützende Hand sind sie machtlos.“
„Jagd auf Dunkelkrallen“, murmelte Hroadgar, und er lächelte, „das erinnert mich doch glatt wieder an meine Heimat.“
Galior ließ sich auf einem der großen Felsbrocken in einer Mulde nieder. Der Wind strich durch sein Haar, das wellenartig hin – und herwogte. Der Mond warf seinen schwarzen Umriss auf den Marmor.
„Die Elfen und Zentauren müssen sich wohl oder übel mit dem Tod ihrer Könige abfinden“, wechselte Ragnor das Thema. Seine Hellebarde hatte er wieder am Rücken befestigt, die Spitze ragte über seinen Kopf hinaus. „Ich mag mir nicht die Trauer ihrer Völker vorstellen…aber auch die Erzmagier müssen einen neuen Anführer wählen.“ Er räusperte sich. „Aber das ist nur nebensächlich. Ich werde dafür sorgen dass Helgard besser bewacht wird. Mein Volk wird die Türme mit Inbrunst schützen. Die Dunkelkrallen haben den Pass zu schnell erobert, das darf nie wieder vorkommen, falls sie je auf Rache sinnen.“
„Es wird viel Arbeit geben, alles wieder aufzubauen, aber mit der neu gewonnenen Freude über den Sieg über Askandriel wird uns das viel leichter fallen“, schloss Jörmunrek das Gespräch. Doch die unterschwellige Sorge konnte er nicht aus seiner Stimme verbannen. Mit besorgtem Herzen blickte er zu Galior, der mit gesenktem Kopf dort saß und sich scheinbar den Kopf zermarterte, obwohl er sich zwang, nicht in Trauer zu versinken. Also hob er den Kopf und blickte den anderen aufmunternd zu. Für einen Moment konnte er seine Zweifel verbergen, und er lächelte zaghaft.
„Vor dem Anfang ist immer das Ende“, flüsterte er, „doch das Ende haben wir überstanden.“
Anmerkung: Der Prolog ist fertig, nun folgt die eigentliche Geschichte. Wenn ihr mehr lesen wollt, sagt Bescheid!
Zuletzt geändert von Lorgthar am So 18. Nov 2007, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stab der Dämmerung - Prolog Teil 2
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sternenkind
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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 09:07 |
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| Buch |
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Registriert: Sa 20. Mai 2006, 11:51
Beiträge: 647
Wohnort: Österreich
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Guten Morgen Lorgthar,
dann sehen wir mal, was der zweite Teil des Prologes mit sich bringt.
Zitat: Doch ehe er erneut einen Angriff starten konnte, führte Galior einen Handschwenk aus, der Stab schwenkte herum und schleuderte eine schwarze, sich um die eigene Achsel drehende Kugel auf Askandriel los. ich bin mir nicht ganz sicher, ... - sollte es nicht Achse heißen? Zitat: „Nimm den Stab!“, forderte Gariol ihn auf ... Galior ... - den meinst du oder? Zitat: Wie als wenn Licht aus der Unterwelt dringen würde leuchteten die Risse auf, ehe sie sich wieder schlossen. hmm, ... ich glaube das könnte man ein bisl geschickter formulieren. Meine Idee: Als würde Licht aus der Unterwelt dringen, leuchteten die Risse auf, ehe ... Mir persönlich hätte es so ein wenig besser gefallen, bleibt natürlich deine Entscheindung. Zitat: Wie ein Messer durch warme Butter gleitet, schnitt die Klaue durch das Fleisch, riss den blauen Stoff seines Umhangs mit einem reißenden Geräusch entzwei, der wie eine Feder auf den Boden glitt. Sag mal, ... ist das dein ernst? Mir fährt es kalt den Rücken runter! - Super geschrieben, find ich gut. Zitat: Blut spritzte, klatschte laut vernehmlich auf den Marmorboden und hinterließ eine Lache, die im trüben Licht schimmerte. hmmm, hier bin ich mit dem Wort "klatschte" nicht einverstanden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er auf einmal so viel Blut verliert, dass es einen klatschenden Ton erzeugt. Das müsste ne Menge Blut auf einmal sein, vielleicht sogar mehr als ein Mensch in den Adern hat, denke ich. Zitat: Sein rechtes Auge färbte sich dunkel vor Fassungslosigkeit und Wut. Tränen schossen Galior in die Augen, die Welt färbte sich grau, die Zeit schien langsamer zu laufen, so, als würde man durch eine zähe Masse kriechen. sehr gut! Zitat: Er sah, wie die Hand des Elfenkönigs ihre gekrümmten Finger in seine Robe krallte, wie sein Gesicht sich zu einer Fratze unbeschreiblichen Schmerzes verwandelte und seine Beine nachgaben. Er fiel krachend auf die Knie, aus seinem Mund lief ein feines Rinnsal Blut, wie ein schmaler, roter Fluss, der den Tod ankündigte. In solchen Dingen kann ich gerne mal pingelig werden - vor allem, da sich diese Wiederholung wirklich leicht umgehen lässt. *Krachend fiel er auf die Knie, ... - wie gesagt: Wiederholungen am Satzanfang finde ich nicht so gelungen, es fällt mir sofort irgendwie unangenehm auf. Natürlich bin ich mir bewusst das es mein Geschmack und mein Empfinden ist. Du musst also nicht wirklich drauf eingehen, aber ich sag halt gerne was ich denke. Zitat: In diesem Moment sah Galior, wie Orthaniels Lebenskerze mit einem Hauch ausgelöscht wurde. hmmm, ich finde das Wort "Lebenskerze" von der Idee wirklich toll, allerdings fällt mir auf, dass es irgendwie nur halb so dramatisch kling, wie alles andere was du so schreibst. Das sterben ist ja recht grauenhaft beschrieben und nach solchen ausführlichen Beschreibungen, klingt eine Kerze, dann ein wenig abschwächend. Das ist jetzt wirklich nur eine Kleinigkeit und ich denke, dass man es auf alle Fälle so lassen kann. Zitat: Der Oberkörper des Elfenkönigs sackte nach vorne, leblos und kalt, in seinem Rücken eine klaffende Wunde, den Blick tot und leer auf den Kampf, der sich nun noch erbitterter und grausamer entfachte, gerichtet. Wieder sehr schön geschrieben. Mit dem Wort "kalt" hab ich wieder von der Logik her ein Problem. Da ein Körper meines Wissens nach, nicht so schnell erkaltet. Zitat: Hroadgar stand daneben, seine Axt in der Hand, und er wusste nicht, was er tun sollte, und so trauerte er stumm. Er wechselte einen ungläubigen Blick mit Ragnor. *Hroadgar stand daneben, seine Axt in der Hand, er wusste nicht was er tun sollte und so trauerte er stumm. Er ... Zitat: Sie zwei waren neben Jörmunrek die einzigen überlebenden Könige von Irothiel. Auch in Ragnors Gesicht stand Unfassbarkeit, seine Züge verzerrten sich, seine vollen Lippen bebten. Sie drei hatten keine Macht in diesem Kampf, Schwert, Axt und Hellebarde waren nutzlos gegen die Schattenkreaturen. den zweiten Satz könntest du mit "Die drei" beginnen, dann würde es sich dem letzten nicht so ähneln. Zitat: Der Anführer der Erzmagier flüsterte mit zitternder Stimme eine Zauberformel, die einen dämmrig leuchtenden, irgendwo zwischen Licht und Finsternis schwebenden, halbkreisförmigen Schild um seinen hoch aufgerichteten Leib bildete. Du das ist fast schon um ein Wort zu viel, da geht einem irgendwie die Puste aus. Zitat: Ein wahres Gewitter aus Hieben fuhr auf Vayriel herab, die Arme von Askandriel hoben und senkten sich im Takt eines todbringenden Liedes. auch sehr schön! Zitat: Sein Blick sah hilflos aus, wie platt gedrückte Schlangen klebten seine zersausten Haare auf seiner schweißnassen Stirn. das hingegen gefällt mir gar nicht. *lach* Zitat: Setz den Stab ein, verflucht noch mal, fürchte dich nicht! Die könnte man kursiv setzen. Zitat: „Was tut er da?“, erhob sich Hroadgars von Wut getränkte Stimme, „er soll den verdammten Stab einsetzen und sich nicht dauernd hinter seinem Schutzschild verkriechen!“ und Hroadgars soll nicht so leichtfertig daherreden. *g* - Na ja gut, ich kann ihn schon verstehen - von der Ferne redet es sich leicht. Zitat: Jörmunrek stöhnte und lehnte sich mit Bewegungen, die deutlich von seiner durch die Kämpfe verursachten seelischen und körperlichen Schwächen zeugten, an eine der vielen Säulen. Mit resignierten Zügen und kaltem, totem Blick blickte er leer in die Welt. vielleicht Augen? Zitat: Doch dieser blieb wie angewurzelt stehen, sein Wille forderte ihn auf, den Stab an sich zu nehmen und Askandriel zu töten, doch seine Vernunft flüsterte ihm eindringlich zu, er sollte es lassen und lieber warten. Wieso? Kann ich nicht nachvollziehen. Was sagt ihm denn seine Vernunft? Zitat: Die Mundwinkel des getroffenen Erzmagiers zuckten, seine Augen wurden tellergroß. wie bitte? Wie klein sind den die Teller in deiner Fantasywelt? Zitat: „Du kannst ihn nicht besiegen…“, flüsterte Vayriel, und Askandriel schien nichts von der Unterhaltung mitzubekommen. Sein Lachen dröhnte donnernd durch den Thronsaal, ließ den Thron, der schon seit Tagen verwaist blieb, beben. Wenn sein Lachen so laut ist, ... warum können sich die beiden dann unterhalten? Zitat: Er hielt den Speer noch immer in der Hand, warf den Kopf in den unsichtbaren Nacken und fing wieder an wie ein Irrer zu lachen. wieso unsichtbar? Zitat: Schlaff und ohne zu schreien rutschte Vayriel an der Säule hinab, eine tiefrote Blutspur hinterlassend. Wie ein Mahnmal leuchtete sie im fahlen Mondlicht, das nur matt durch die Wolkendecke schimmerte In nach schimmerte fehlt ein Punkt. Zitat: Jeder Atemzug war durchsetzt von kraftvoller, purer Magie, die der Stab Galior verlieh. Jetzt hat er den Stab ja doch noch in der Hand!!! Ich ärgere mich ein wenig über ihn - auf was hat er den vorhin gewartet? Darauf das Vayriel seine Seele streichelt in dem er ihn gut zuredet, dass der Stab ihm schon helfen wird? *grummel* Zitat: „Vor dem Anfang ist immer das Ende“, flüsterte er, „doch das Ende haben wir überstanden.“
und so endet der Prolog.
so, dann gehen wir mal ins Detail.
Sprachlich
wieder sehr herausragend, fast besser noch als der erste Teil. Du bist sehr gut darin einen Kampf zu schildern, benutzt toll und eher einzigartige Metaphern. Vom Stil bin ich also wirklich voll auf zufrieden. Gefällt mir gut wie du das alles machst.
Inhaltlich
fand ich es jetzt etwas intensiver. Man merkt das du versuchst die Personen, die ja für den Leser keine Vorgeschichte haben, zu verbinden, um eine Zusammenhörigkeit und damit auch eine Vergangenheit zu erschaffen. Das fühlt sich gut und glaubhaft an.
Über Galior hab ich mich ein wenig geärgert. Vor allem eben weil ich mir so gewünscht hätte das Vayriel überlebt. Es war überhaupt ein eher unbefriedigendes Gefühl, dass alle nur rumstanden, während er die Vorarbeit geleistet hat. Aber gut, das lässt sich mit dem magischen Schutzschild erklären und es hatte dir natürlich auch die Gelegenheit verschaffte, ein wenig auf die Personen und ihre Gefühle einzugehen. Also irgendwo verständlich, ... .
Die Geschichte wird sicherlich sehr interessant und ich hoffe auf bekannte Gesichter zu treffen. *g*
Hat mir gut gefallen.
lg Sternchen
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Lorgthar
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Verfasst: Mi 21. Nov 2007, 17:41 |
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Registriert: Do 15. Nov 2007, 20:01
Beiträge: 11
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So, dann geh ich mal deine Fragen und Kritikpunkte durch!
Zitat: ich bin mir nicht ganz sicher, ... - sollte es nicht Achse heißen?
Huch!  Ist mir wohl entgangen Zitat: ... Galior ... - den meinst du oder? Ja. Eines der seltenen Male wo er aus sich herausgeht. Zitat: Sag mal, ... ist das dein ernst? Mir fährt es kalt den Rücken runter! - Super geschrieben, find ich gut.
Ja...ich wollte unbedingt den Tod von Orthaniel trotz der Tatsache, dass der Leser ihn noch nicht so gut kennt, dramatisch und packend beschreiben, sodass man den Elfenkönig nicht gut kennt und trotzdem davon mitgerissen wird. Zitat: hmmm, hier bin ich mit dem Wort "klatschte" nicht einverstanden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er auf einmal so viel Blut verliert, dass es einen klatschenden Ton erzeugt. Das müsste ne Menge Blut auf einmal sein, vielleicht sogar mehr als ein Mensch in den Adern hat, denke ich.
Ja...mir missfällt es mittlerweile auch. Aber spritzte habe ich schon benutzt...hmm...vielleicht geht es ja wenn ich schreibe "Blut quoll hervor, spritzte laut vernehmlich auf den Marmorboden..." Dann deute ich damit an dass es nicht so große Mengen sind. Zitat: In solchen Dingen kann ich gerne mal pingelig werden - vor allem, da sich diese Wiederholung wirklich leicht umgehen lässt. *Krachend fiel er auf die Knie, ... - wie gesagt: Wiederholungen am Satzanfang finde ich nicht so gelungen, es fällt mir sofort irgendwie unangenehm auf. Natürlich bin ich mir bewusst das es mein Geschmack und mein Empfinden ist. Du musst also nicht wirklich drauf eingehen, aber ich sag halt gerne was ich denke. Nein, nein, es ist gut dass du es mir gesagt hast! Ich bin bei Wortwiederholungen nämlich auch sehr penibel. Zitat: hmmm, ich finde das Wort "Lebenskerze" von der Idee wirklich toll, allerdings fällt mir auf, dass es irgendwie nur halb so dramatisch kling, wie alles andere was du so schreibst. Das sterben ist ja recht grauenhaft beschrieben und nach solchen ausführlichen Beschreibungen, klingt eine Kerze, dann ein wenig abschwächend. Das ist jetzt wirklich nur eine Kleinigkeit und ich denke, dass man es auf alle Fälle so lassen kann. Ja, aber ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben könnte  Lebensflamme vielleicht? Zitat: Wieder sehr schön geschrieben. Mit dem Wort "kalt" hab ich wieder von der Logik her ein Problem. Da ein Körper meines Wissens nach, nicht so schnell erkaltet. Nun, ich schrieb das der Dramatik wegen und es ist eher symbolisch gemeint. Kalt bedeutet, dass jedes Leben aus ihm gewichen ist. Zitat: das hingegen gefällt mir gar nicht. *lach*
Hmm...das ist wirklich total fehl am Platz...plattgedrückte Schlangen...das raubt der ganzen Dramatik den Ernst...werde ich bessern...  Zitat: Die könnte man kursiv setzen. Hab ich auch! Aber nur im Word-Textdokument. Ich hab es vergessen auch hier einzufügen^^ Zitat: und Hroadgars soll nicht so leichtfertig daherreden. *g* - Na ja gut, ich kann ihn schon verstehen - von der Ferne redet es sich leicht. Naja, typisch Zwerg. Zitat: Wieso? Kann ich nicht nachvollziehen. Was sagt ihm denn seine Vernunft? Nun, es ist eher sein Überlebenswille. Er will nicht so einfach sterben, da er auch unsicher ist ob er Askandriel überhaupt besiegen kann. Zitat: wie bitte? Wie klein sind den die Teller in deiner Fantasywelt?
Hö? Ich dachte immer beim Tod weiten sich die Augen und werden so groß wie Teller Zitat: Wenn sein Lachen so laut ist, ... warum können sich die beiden dann unterhalten?
Nun vielleicht sollte ich noch anfügen dass alle anderen Geräusche für Galior nur noch gedämpft erklingen, dass er sich nur auf das Gespräch zwischen ihm und Vayriel konzentriert... Zitat: wieso unsichtbar? Na dieser Teil seines Kopfes ist auch verdunkelt. Habe ich vergessen zu erwähnen. Zitat: Jetzt hat er den Stab ja doch noch in der Hand!!! Ich ärgere mich ein wenig über ihn - auf was hat er den vorhin gewartet? Darauf das Vayriel seine Seele streichelt in dem er ihn gut zuredet, dass der Stab ihm schon helfen wird? *grummel* Tja, der liebe Galior muss wirklich komplett sicher sein ehe er sich über etwas entscheidet^^ Zitat: wieder sehr herausragend, fast besser noch als der erste Teil. Du bist sehr gut darin einen Kampf zu schildern, benutzt toll und eher einzigartige Metaphern. Vom Stil bin ich also wirklich voll auf zufrieden. Gefällt mir gut wie du das alles machst.
Danke.  Gebe mir auch viel Mühe. Aber bei der Überarbeitung will ich noch mehr aus meinem Schreibstil herauskitzeln. Zitat: Über Galior hab ich mich ein wenig geärgert. Vor allem eben weil ich mir so gewünscht hätte das Vayriel überlebt. Es war überhaupt ein eher unbefriedigendes Gefühl, dass alle nur rumstanden, während er die Vorarbeit geleistet hat. Aber gut, das lässt sich mit dem magischen Schutzschild erklären und es hatte dir natürlich auch die Gelegenheit verschaffte, ein wenig auf die Personen und ihre Gefühle einzugehen. Also irgendwo verständlich, ... . Die Geschichte wird sicherlich sehr interessant und ich hoffe auf bekannte Gesichter zu treffen. *g*
Du interpretierst den ja ganz anders als ich *g* Bin aber froh darüber dass sich die Leser meiner Geschichte unterschiedliche Gedanken drüber machen.
Nun...leider wird es kein richtiges Wiedersehen mit Galior und den anderen geben. Das heißt eigentlich schon, aber nur in Rückblenden. Da wird dann auch Vayriel wieder auftreten. Mit diesen Rückblenden versuche ich zu bezwecken dass die Leser besser die Zusammenhänge verstehen, die in der richtigen Geschichte nur in Form von kurzen Dialogen wiedergegeben werden.
Die wahre Geschichte spielt nämlich lange nach Askandriels Bannung.
Werde versuchen innerhalb der nächsten Woche das erste Kapitel reinzustellen.
Danke für deine Bewertung!

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Soleil
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Verfasst: Di 01. Jan 2008, 13:30 |
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| Administratorin |
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Registriert: Do 11. Mai 2006, 15:08
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Hallo,
ich möchte erstmal kurz auf Deine Antwort zu Teil 1 eingehen:
Zitat: Nun, da habe ich "Anführer des Zirkels der Schwarzmagier" vergessen, denn Galior ist Anführer der Schwarzmagier, und Vayriel ist Anführer der Erzmagier. Das habe ich mir schon fast gedacht, darum habe ich es Dir auch hingeschrieben, damit Du es ausbessern kannst  Zitat: Erklärt sich von selbst Nein, denn sonst hätte ich nicht danach gefragt. Hat der Wiederstand (gab es denn welchen?) keinen Sinn mehr? Hat das weiterleben keinen Sinn mehr? Hat Flucht keinen Sinn mehr? Was denn? Zitat: Ja, das ergibt sich alles von selbst. Darauf solltest Du nicht bauen. Wenn Dir mehrere Leser das anmerken, dann hat die das auch gestört. Vielleicht schaust Du einfach, ob die ganzen Informationen auch wirklich wichtig sind und ob Du da nicht was streichen kannst. Zitat: Keine Angst, der Überarbeitung werde ich nach der Fertigstellung des Buches viel Zeit widmen Wenn Du es gleich richtig machst, dann sparst Du Dir eine menge Arbeit.  Zitat: Ja, beeinflusst, da hast du Recht, aber ich will was Eigenständiges erschaffen. Und im Gegensatz zum HdR gibt es bei mir kein Schwarz-Weiß im späteren Verlauf, da ich die Geschichte aus zwei Perspektiven erzähle. Na ja, das wirst Du jetzt nicht gern hören, aber schon durch die Verwendung der Völker hast Du eben nichts Eigenständiges geschaffen. Das ist auch nicht schlimm, es gibt ja viele Autoren (auf dem Markt) die davon leben, sich anderswo zu bedienen. Zitat: Nun, er hat noch ein letztes Stück Menschlichkeit in seinem von der Knochenmagie verderbten Körper, und genau diesen Teil weckt Jörmunrek während seines Gesprächs. Er verwirrt Askandriel beinahe damit und schenkt den Magiern somit noch mehr Zeit. Und eigentlich will er gar nicht die Beschwörung aufhalten, da er bisher nichts davon wusste, sondern die Herrscher und die letzten verbliebenen Magier umbringen, damit die Moral der Völker gebrochen würde. Auf die Zeremonie solltest Du dann genauer eingehen. Wozu wird sie durchgeführt? Ich finde es ein bisschen arg Klischee, dass der Antagonist reinkommt mit einem festen Ziel (hier: alle umbringen) und dann erstmal alle unbedingt wissen lassen muss, dass er es war und niemand sonst. Das lässt ja auch auf seinen Charakter schließen und besonders menschlich/ human finde ich das nicht. *g Zitat: Ich will sie möglich realistisch und nachvollziehbar gestalten, damit der Leser mit ihnen mitfühlt. Deshalb versuche ich ihnen ein markantes Aussehen zu geben Das ist Dir bisher auf jeden Fall gelungen. Allerdings ist es bei mir so, dass ich eher weniger das Aussehen eines Charakters im Gedächtnis behalte (also mir es egal ist, ob er blond oder schwarz ist), sondern allein die Taten und "Erlebnisse" Eindruck hinterlassen. So, dann aber mal zum zweiten Teil, da klärt sich dann sicher der Rest meiner Fragen  Zitat: und schleuderte eine schwarze, sich um die eigene Achsel drehende Kugel auf Askandriel los. Achse (Achsel ist etwas anderes) Zitat: Erledigt ihr sie! Das klingt eher nach einer Frage. Vorschlag: "ihr" streichen Danach unbedingt einen oder zwei Absätze einbauen! Zitat: So standen sie nur untätig da, nicht fähig zu helfen ihr Land vor dem Untergang zu bewahren.
*hust
Ein Kapitän geht immr mit seinem Schiff unter. Er kann das Loch nicht mit seinen Händen stopfen, aber er kann auf eine ganz bestimmte Art und Weise sich seinem Schicksal stellen.
Und das hier sind Könige!
Ich fand es gut geschrieben, wie den ersten Teil.
Allerdings traf es diesmal nicht so richtig meinen Geschmack. Das ist allerdings subjektiv, da ich Kämpfe sehr ungerne lese, da meistens die Handlung nicht voran kommt. Wichtig ist ja eh nur, wer gewonnen hat
Darum habe ich Absätze übersprungen, konnte da auch dann nicht viel zu RS und Ausruck sagen.
Was mich ein wenig verwundert hat, war, woher auf einmal die "Königsgarde" hergekommen ist (die die Toten wegschafft). Wessen Königs Garde denn?
Mir haben auch die meisten Charaktere zu weinerlich gewirkt. Da stehen dann die Könige einfach nur rum, weil sie nicht wissen, was sie machen sollen. Die Magier (immerhin die Größten ihrer Zeit?) ergehen sich endlos in weinerlichen Dialogen "Ach der Stab ist ja noch nicht mal getestet". Mir wäre das ehrlich gesagt völlig egal, wenn mich einer bedroht. Es ist eine Chance, wenn vielleicht auch nur eine kleine.
Also, wie gesagt: Es war gut, wenn es auch nicht meinen Geschmack getroffen hat.
LG
Soleil
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