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Lichtbringer - Nichos Schicksal (i.J. 509)
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Shadow of Dawn
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Verfasst: Do 22. Mär 2007, 12:42 |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
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Hallo zusammen,
und, wie angekündigt, eine weitere Geschichte von mir. Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Lesen.
Ort:
Küstenstadt Derien
Zeit:
ca. im Jahre 509
Personen:
Nicho
Anilon
Das Schwert Lichtbringer – Nichos Schicksal
Der Krieger stand mit dem Rücken zu ihm. Deutlich konnte Nicho die wuchtigen Muskeln erkennen, wie lebendige Stahlbänder spielten sie bei jeder Bewegung unter der, von der unbarmherzigen Sonne, dunkel gebrannten Haut. Schweiß legte einen öligen Film darauf, perlte über die ausgebreiteten Schwingen des tätowierten Adlers auf dem Rücken.
Mit tänzerisch leicht anmutenden Bewegungen durchlief der Krieger seine Übungsroutinen, bei welchen die blanke Klinge gegen die Kehlen unsichtbarer Gegner zuckte, nichtvorhandene Gliedmaßen traf und durchtrennte.
Nicho folgte jeder Bewegung des Mannes und seines Schwertes gebannt. Fast konnte er die Scharen von Gegnern erkennen, die dort in diesem Schattenkampf ihre nichtexistenten Leben aushauchten. Faszination und Neid durchströmten den jungen Mann, wusste er doch, dass er selbst niemals in der Lage sein würde, diesen Grad des Könnens zu erlangen, und trotzdem ...
Lautlos formten seine Lippen den Namen des Kriegers: Pa’tesch. Held, der Helden und Auserwählter der Götter.
In einer mit dem Auge kaum zu verfolgenden Drehung fuhr der Krieger herum, entdeckte den Beobachter am Rand des Übungsplatzes. Das Schwert sank herab. Mit einer lässigen Bewegung strich sich der Mann die an seiner Stirn klebenden, ergrauenden Strähnen nach hinten. Seine grünen Augen trafen die des Jungen und ein erkennendes Lächeln legte sich auf das Gesicht des Helden. „Du bist da. Also wird es nun Zeit ...“
„Nicho ...?“ Anilon kannte den entrückten Ausdruck in den Augen des Jungen nur allzu gut und seufzte. „Nicho!“ Er streckte die Hand aus, berührte die schmale Schulter.
Schneller als erwartet wirbelte der Junge herum. Seine grünen Augen waren hart, der Ausdruck des Gesichts spiegelte Wut. „Was?“, zischte er.
Mitleidig blickte der betagte Priester auf die entstellte Gestalt des Jungen herab, während er sich an das einnehmende Lächeln eines jüngeren Nicho erinnerte. „Die anderen sind bereits zum Gebet im Tempel“, Anilons Stimme war sanft.
Nichos Schultern sanken herab, der Zorn schwand aus seinen Augen, sie wurden glasig, desinteressiert. Ohne eine Antwort wandte er sich ab und humpelte davon.
Der Priester sah ihm sorgenvoll nach. Er wusste nicht mehr, wie er dem Jungen helfen sollte. Das Feuer vor neun Jahren hatte einen hohen Preis an Leben in der stolzen Küstenstadt Derien gefordert. Doch es schien ihm manches Mal, dass der junge Mann für sein Überleben einen noch weitaus höheren Preis gezahlt hatte und noch immer zahlte.
Schrecklich verbrannt war der Sohn des Schreinermeisters Korm damals in den Trümmern gefunden worden. Niemand wusste, wie er in dem Inferno hatte überleben können.
Seine Verbrennungen waren geheilt worden, die verbliebenen Narben nicht das wirkliche Problem des Jungen ...
Die schrecklichen Ereignisse hatten ihm den Verstand genommen. Vom Zeitpunkt seiner physischen Genesung an, lebte Nicho in seiner eigenen Welt, konnte sich seither nicht an seine wahre Herkunft erinnern und er sah Dinge, die nicht real waren.
Häufig stand er stundenlang mit leerem Blick irgendwo herum. Völlig abwesend, völlig unansprechbar.
Anilon seufzte erneut und rieb sich mit einer Hand über den kahlen Schädel. „Was soll ich tun, Lean?“ Es blieb ihm nichts zu tun. Neun Jahre lang hatte er sich um den Sohn seiner favorisierten Nichte bemüht. Dem ungeachtet, waren nur die Dreiheit von Akyris und die Lichtbringer-Legenden eine Realität für ihren Sohn geblieben. Nahezu fanatisch betete er jeden Tag zu Shirna. Vor den Priestern des Tempels hingegen verschloss er sich und blieb auch den anderen Jungen fern ...
Heute war es soweit. Freudige Erwartung flatterte in Nicho, während er den kurzen Weg zum Tempel so schnell er konnte zurücklegte. Ein letztes Mal. So lange hatte er gewartet. Nie zuvor hatte Pa’tesch von ihm Notiz genommen. Erst heute, an seinem sechzehnten Geburtstag, hatte er ihn angesehen ... Hatte er ihn anerkannt ... Nun war es endlich soweit. Gleich, nach dem letzten Abendgebet im Tempel, würde er dem Ruf folgen. Er wusste nun alles, was er wissen musste. Er würde Lichtbringer finden und seinen Platz als Auserwählter einnehmen, so wie es ihm vorherbestimmt war.
Still stand er an seinem Platz, während die wie Wasser fließenden Gebete der Priester ihm an diesem Abend beinahe unerträglich wurden. Obwohl er sich in den Jahren zuvor stets in den vertrauten Silben verloren hatte, erschienen sie ihm nun sinnlos, beinahe höhnisch.
Endlich war das Abendgebet beendet, die versammelten Gläubigen lösten sich auf. Hinter einer der drei Säulen des Tempels verborgen, beobachtete Nicho, wie die anderen Jungen, begleitet von den Priestern, in Richtung des Waisenhauses davon trotteten.
Lediglich der greisenhafte Anilon schien seine Abwesenheit zu bemerken. Aber wie gewöhnlich, schenkte er dieser nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Seit langem waren die Priester an sein gelegentliches Verschwinden gewöhnt.
Ruhe kehrte ein. Nur die drei Lichter auf dem Altar brannten weiter. Sachte kringelte sich der Rauch der dicken Dochte gen Himmel.
Die Flammen zuckten, ob des Luftzuges während Nicho näher trat. Mit zitternden Fingern berührte er die Kerze, welche der Göttin Shirna geweiht war. Wieder und wieder strich seine Hand durch die Flamme. „Es ist soweit Mutter. Er hat mich gesehen und ist bereit ...“, flüsterte er heiser.
Tränen stahlen sich in seine Augenwinkel. Die Anderen hatten das nie verstanden, aber Nicho konnte sich gut an seine Mutter erinnern, an den Duft ihres Haares, die Sanftheit ihrer Berührung, den goldenen Flammenkranz, in dem sie zu ihren Geschwistern zurückgekehrt war.
Die anderen nannten ihn einen Verrückten. Niemand habe eine Göttin zur Mutter! Seine Mutter sei Lean, die Frau des Schreinermeisters gewesen. Sie sei, wie sein Vater, bei dem großen Brand umgekommen ...
Trotzdem wusste Nicho es besser. Wenn er die Flamme der Kerze Shirnas berührte, fühlte er das sanfte Streicheln seiner Mutter auf der Haut, hörte ihre Stimme flüstern, hörte, wie sie ihm Trost und Mut zusprach. Heute Nacht ...
Waren es schon Monate oder nur Tage? Unendliche Erschöpfung quälte Nicho. Harsch zerrte der Wind an seiner zerschlissenen und vom Regen durchnässten Kleidung.
Vor wenigen Tagen erst, hatte er den Lynar, den Fluss einige Tagesmärsche westlich von Derien, überschritten. Die Landschaft wurde seitdem immer wilder und ungastlicher.
Er hätte nicht gedacht, dass es so schwierig werden würde, hatte nicht gewusst, dass das westliche Grenzgebirge von Irghen M’ad so weit entfernt war.
Müde kauerte sich Nicho in eine Bodenmulde. Die Bäume des kleinen Wäldchens, um ihn herum, schützen ein wenig vor dem Regen. Nur einige Minuten würde er ausruhen, bevor er weiter ging. Sein Körper schmerzte, die starre Haut der Narben war durch die ungewohnte viele Bewegungen und das Reiben seiner Kleidung, an einigen Stellen aufgesprungen. Wundwasser verklebte rauen Stoff mit feuchter Haut, reizte die wunden Stellen noch mehr. Manchmal schmerzte es so sehr, dass er glaubte keinen weiteren Schritt mehr tun zu können.
Doch das Ziel kam näher. Er wusste es, fühlte es in jeder Faser seines geschundenen Körpers. Die Erlösung kam näher und Lichtbringer rückte mehr und mehr in seine Reichweite ...
An dem Tag, als er die Augen wieder aufgeschlagen, die Agonie seiner Wunden, die Leere in seinem Inneren gefühlt hatte, war es ihm versprochen worden. Der Heiler an seinem Bett hatte ihm versprochen, dass er - Nicho - Lichtbringer finden und alles wieder gut werden würde ...
Mit klammen Fingern fummelte er am Verschluss des Wasserbeutels. Seine Wangen, die er mit kalten Fingern beim Trinken streifte, glühten, während sein restlicher Körper vor Kälte zitterte. Nicht lange. Entkräftet schloss er die Augen. Nur ein paar Minuten würde er ausruhen ...
Diese Hitze! Wie ein gewaltiges Unwetter umtoste sie ihn. Überall war es golden und hell. Hände packten ihn, hüllten ihn in triefend nasse Tücher. Wissend, dass er weinte, trockneten seine Tränen dennoch sofort in der unerträglichen Hitze. Er schrie, doch durchdrang seine Stimme das Brausen um ihn herum nicht. Hecktisch strampelnd, wollte er sich aus den kalten Tüchern befreien ... Eine Stimme erreichte ihn, über das ohrenbetäubende Tosen hinweg. Er kannte diese Stimme. Sie befahl ihm ruhig zu liegen, sich nicht zu bewegen. Er gehorchte, dann sah er sie, der diese Stimme gehörte. Ein feuriger Kranz hüllte sie ein. In weiter Ferne kreischte jemand schrill im Todeskampf. Ihre Strahlenkranz umgebene Hand berührte ihn federleicht. Dann sah er nichts mehr ...
„MUTTER!“ Nicho erwachte von seinem eigenen Schrei, nahm seine Umgebung wahr. Das kleine Wäldchen wirkte im dämmrigen Licht des regnerischen Tages unheimlich und leer. Seine Gedanken flatterten, wie ein Schwarm aufgescheuchter Vögel, durcheinander. Er konnte sich nicht erinnern, wie er hier her gekommen war. Keuchend kam er auf die Beine, stolperte über Wurzelwerk, wankte, warf sich herum und taumelte gegen einen schmalen Baumstamm.
Etwas stach ihn schmerzhaft in die Seite. Vorsichtig griff er unter seine Kleidung, starrte auf ein Stück verkohltes Holz, in der wagen Form eines Schertes. Was ...?
Zeit dehnte sich, schon spürte er den Wind nicht mehr, der an ihm zerrte. ‚Ich bin Pa’tesch, Träger des Lichtbringers!’, hallte es durch die Gewölbe seiner Erinnerung - ein kleiner Junge, der sein Holzschwert in der Hand schwang.
Ein Mann, der ein leuchtendes Schwert schwang ... Pa’tesch ... Der Name durchzuckte ihn wie ein Blitz. Pa’tesch hatte ihm gesagt, wo er Lichtbringer finden konnte.
Es war nicht weit. Neue Kraft durchströmte seinen abgezehrten, wunden Körper. „Ich erinnere mich, Mutter!“, der Wind stahl ihm die Worte von den Lippen. Das Laub der Bäume über ihm rauschte, raunte ihm zu, dass das Ziel nah war. Nicho sammelte ein letztes Mal alle Kraft, dann rannte er los ...
Anilon ließ sich schwer von seinem Reittier gleiten. Er fühlte sich durchgefroren und steif, doch er hatte die kleine Suchmannschaft unbedingt begleiten wollen.
Eine Laune des Schicksals, dass sie den Jungen heute, am letzten Tag der Suche, gefunden hatte. Drei Tage waren ihm zugebilligt worden. Was nutzte es auch, lange nach einem verwaisten Krüppel zu suchen, der bereits vor mehr als 10 Tagen verschwunden war?
„Oh, du Narr ...“, verfluchte der Priester sich selbst, während er die Hunde verscheuchte und neben der reglosen Gestalt des Jungen niedersank. Im Grunde hätte er wissen müssen, dass es eines Tages so weit kommen würde.
Er drehte Nichos Körper, der in seinen Händen nichts zu wiegen schien, herum. Ein Stück verkohltes Holz rutschte aus der schlaffen Hand, anklagend starrten ihn die offenen Augen aus dem entstellten Gesicht an. Leans Augen ... Doch auch ihr Sohn würde nun nie wieder sehen.
Eine Hand legte sich auf die Schulter des Priesters. „Lasst ihn uns auf das Packpferd binden und verschwinden. Hier können wir nichts mehr tun.“
Plötzlicher Zorn wallte in Anilon empor. Noch immer den Körper des Jungen in den Armen, kam er auf die Beine. „Wie konntet ihr es zulassen?!“, brüllte er, während er den Leichnam so gut er konnte gen Himmel hob. „Er hat an euch geglaubt! Wie konntet ihr ihn verraten?!“
Irgendwo in der Weite des Himmels hallten die Worte des Priesters wieder, kräuselten die Oberfläche eines gewaltigen, funkelnden Sees. Erstaunte Blicke richteten sich auf den Punkt der Anklage. Sich keiner Schuld bewusst, wandten sich Seraish und Ushur ab.
Auch Shirna hörte die Anklage. Ihre Hand berührte sacht die Oberfläche des großen Sees, fühlte die Anwesenheit der vielen Seelen darin und ihre Freude über die Rückkehr dieser einen, besonderen Seele, deren Traurigkeit über das Geschehen für wenige Sekunden das Strahlen des Sees schmälerte, ließ sie sanft lächeln.
„ Ich habe dir, als du gingst, gesagt, dass es keine Zukunft für Nachkommen deines Blutes gibt. Du wolltest nicht hören“, flüsterte die Göttin. „ Sei nicht betrübt, sein Leid soll nicht ohne Sinn gewesen sein ...“
Zuletzt geändert von Shadow of Dawn am Do 13. Nov 2008, 17:44, insgesamt 3-mal geändert.
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LadydesBlauenMondes
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Verfasst: Do 22. Mär 2007, 17:13 |
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| Buch |
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Registriert: Do 09. Feb 2006, 16:25
Beiträge: 775
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hi shadow,
schön, wieder eine neue lichtbringer-story von dir zu lesen, du bist ja fleissig.
aber ich habe die hoffnung das meine auch bald fertig ist.
also mal sehen, ob ich alles verstanden habe:
nicho, das ist der kleine junge der immer die pa'tesch-geschichten erzählt bekommen hat. find ich übringens schön, dass wir jetzt etwas über sein schicksal erfahren.
seine eltern sind bei einem brand ums leben gekommen und er wurde schwer verletzt, hat aber überlebt und jetzt halten ihn alle für verrückt.
ich finde das eigentlich nicht. eigentlich hält er nur am "alten glauben" fest, glaubt weiterhin an seinen helden pa'tesch.
ich glaube ja das es "verrückte" manchmal besser haben, als wir "anderen". weil sie einfach in ihrer kleinen, eigenen (vllt auch besseren) welt leben und denken. was soll man auch mit einer realität, die einem nicht gefällt.
also nicho wohnt eine zeitlang in diesem tempel und zieht dann aus um das schwert zu finden, stirbt aber auf seiner reise. das finde ich sehr traurig, er war mir so symphatisch.
nicho glaubt, dass seine mutter eine von den drei göttern ist?  finde ich gar nicht mal so unrealistisch, weil es mir immer so schien, als ob sie die einzige ist, die das wissen um den "alten glauben" noch besitzt. am ende sieht es wirklich so aus, als ob sie damit gemeint, welche da getröstet wird.
jedenfalls hat es mir spaß gemacht zu lesen und ich habe auch nichts negatives an deiner geschichte anzumerken. gut gemacht!
lg
Lady
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Shadow of Dawn
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Verfasst: Fr 23. Mär 2007, 19:23 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Hallo Lady,
Du bist ja wieder schnell dabei, mit Deinem Kommi *freu
Zitat: aber ich habe die hoffnung das meine auch bald fertig ist. Bin schon gespannt  Zitat: ich finde das eigentlich nicht. eigentlich hält er nur am "alten glauben" fest, glaubt weiterhin an seinen helden pa'tesch. Doch, er ist komplett "aus der Welt" geglitten, glaubt seine Mutter sei die Göttin Shirna und er selbst sei die Wiedergeburt von Pa'tesch ... Zitat: am ende sieht es wirklich so aus, als ob sie damit gemeint, welche da getröstet wird. *hehe* Hällt sich die Frage, wer war denn nun die wiedergeborene Seele von Pa'tesch? Zitat: jedenfalls hat es mir spaß gemacht zu lesen und ich habe auch nichts negatives an deiner geschichte anzumerken. gut gemacht! vielen Dank!
Hat mich wie immer gefreut, ein wenig zum Zeitvertreib beigetragen zu haben. Lieben Dankf fürs Lesen und Kommentieren, freut mich immer wieder sehr!
Gruß
Shadow
_________________ Für längere Zeit abwesend - bei Bedarf per PN zu erreichen! Ein Leser hats gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen K.Tucholsky Autorenportrait und Werkeverzeichnis
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Libertine
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Verfasst: Sa 24. Mär 2007, 18:50 |
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| Lexikon |
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Registriert: Mi 16. Mär 2005, 18:26
Beiträge: 2933
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Hallo Shadow,
du hast es wieder einmal geschafft, mich voll zu überzeugen.
Am Anfang dauert es noch ein bisschen, bis man richtig reinkommt. Nicho ist ein Krüppel, seine Eltern verbrannt, er wird von allen als verrückt betrachtet und gemieden. Doch sein Glaube an Pa'tesch ist geblieben. An Pa'tesch und an die Götter. Das Ende ist tragisch, Nicho ist tot, mir ist nicht ganz klar, woran er gestorben ist. Das verkohlte Stück Holz scheint hier als Gegenteil von Lichtbringer zu stehen, dass der Priester es nicht erkennt, zeigt, dass auch sie nicht auf einer Wellenlänge waren. Ab der Hälfte ungefähr, wo Nicho wahnträumt, hat mich deine Geschichte voll mit gezogen, da wollte ich gar nicht mehr aufhören. Die Götter haben Charakter, Shirna ist seine Göttin, quasi. Wahrscheinlich sollte ich Lannas eine Geschichte noch lesen, in der es um den Seelensee geht, damit ich das richtig verstehe  .
Wie angeschlagen Nicho ist, sagst du einige Male, vielleicht findest du eine Stellen, an der man das auch mal sehen kann. Also, wie er läuft, wie schwer es ihm auf die Distanz fällt. Er macht ja die Pause, aber ich habe trotz der vielen Worte darüber noch kein wirkliches Bild von ihm vor Augen. Ist er denn - abgesehen von den Narben - wieder voll "einsatzbereit" oder gibt es noch "Spätfolgen"? (Bessere Wörter habe ich gerade nicht, du verstehst schon, was ich meine *g).
Deine Geschichte wirkt auf jeden Fall noch ein bisschen nach bei mir. Lese immer wieder gerne von Nicho, Pa'tesch, Lichtbringer.
Die Farbe der Kursivschrift finde ich überhaupt nicht schön? Ist das Absicht? *g
Sprachlich ist mir nur aufgefallen, dass du viel zu viele Kommas im Text hast. Meistens mittem im Satz, nach einer adverbialen Bestimmung, wo keins hingehört. Ich merk das mal mit an, du siehst dann bestimmt, welche Stellen es sind  .
Anmerkungen:
Zitat: Schweiß legte einen öligen Film darauf, perlte über die ausgebreiteten Schwingen des tätowierten Adlers auf dem Rücken. Das Komma würde ich durch ein "und" ersetzen - am Anfang schreibst du alles ohne "und"s, hier wäre eins mal ganz gut. Zitat: Held, der Helden und Auserwählter der Götter. Komma weg (?) Zitat: die an seiner Stirn klebenden, ergrauenden Strähnen nach hinten. Sie ergrauen genau in diesem Moment? Hui, dass man das sieht! *g Oder meinst du "ergrauten"? Zitat: Gebet im Tempel“, Anilons Stimme war sanft. Entweder "sagte Anilom mit sanfter Stimme" Oder: ...Gebet im Tempel." Anilons... Zitat: Vom Zeitpunkt seiner physischen Genesung an, lebte Nicho in seiner eigenen Welt Komma weg Zitat: Dem ungeachtet, waren nur die Dreiheit von Akyris und die Lichtbringer-Legenden eine Realität für ihren Sohn geblieben Komma weg Und nicht eher "eine Realität für seinen ..." Was auch immer der Sohn der Nichte ist *g. Aber "ihren Sohn" passt hier von der Perspektive her nicht so gut. Zitat: Hinter einer der drei Säulen des Tempels verborgen, beobachtete Nicho Komma weg Zitat: ber wie gewöhnlich, schenkte er dieser nicht allzu viel Aufmerksamkeit. Komma weg Zitat: Die Flammen zuckten, ob des Luftzuges während Nicho näher trat. Komma drei Wörter nach rechts verschieben  . Zitat: „Es ist soweit Mutter. Er hat mich gesehe ...soweit, Mutter... Zitat: Die Anderen hatten das nie verstan "anderen" klein Zitat: or wenigen Tagen erst, hatte er den Lyna Komma weg Zitat: ie Bäume des kleinen Wäldchens, um ihn herum, schützen ein wenig vor dem Regen Hier würde ich beide Kommas raus nehmen "schütz ten" Zitat: ie starre Haut der Narben war durch die ungewohnte viele Bewegungen "ungewohnt vielen" Zitat: und das Reiben seiner Kleidung, an einigen Stellen aufgesprungen Komma weg Zitat: dass er glaubte keinen weiteren Schritt mehr tun zu können. ...glaubte, keinen... Zitat: ecktisch strampelnd, wollte er sich aus Komma weg Zitat: Ihre strahlenkranz umgebene Hand berührte ihn f "Strahlenkranz umgeben" oder "strahlenkranzumgebene" Zitat: wie er hier her gekommen war. Ke "hierher" Zitat: die Gewölbe seiner Erinnerung Wow! Das ist unheimlich schön! Zitat: ich, Mutter!“, der Wind stahl ihm die Worte von den Li Komma weg, "Der" groß Zitat: Eine Laune des Schicksals, dass sie den Jungen heute, am letzten Tag der Suche, gefunden hatte. "gefunden hatten" - sind doch mehrere, oder? Zitat: Noch immer den Körper des Jungen in den Armen, kam er auf die Beine. Komma weg Zitat: ich keiner Schuld bewusst, wandten sich S Komma weg Zitat: deren Traurigkeit über das Geschehen für wenige Sekunden das Strahlen des Sees schmälerte, ließ sie sanft lächeln.
Gefällt mir auch unheimlich gut.
Das war's auch schon.
Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende
Liebe Grüße,
Libertine
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Shadow of Dawn
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Verfasst: So 25. Mär 2007, 10:17 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Hi Libbi,
ui, da hast Du aber noch viele Fehler gefunden. Teilweise Flüchtigkeitsfehler, teilweise hast Du mich auch bei meiner mangelhaften Kommasetzung erwischt *schäm
Werde ich mich bei Gelegenheit drum kümmern, versprochen!
Zitat: du hast es wieder einmal geschafft, mich voll zu überzeugen. Schön *freu Zitat: Nicho ist tot, mir ist nicht ganz klar, woran er gestorben ist. An Unterkühlung und Erschöpfung. Zitat: Das verkohlte Stück Holz scheint hier als Gegenteil von Lichtbringer zu stehen, Nicht ganz, es ist der Überrest des Holzschwertes, das sein Vater für ihn gemacht hatte. (Kommt in einer früheren Geschichte vor) Zitat: Wahrscheinlich sollte ich Lannas eine Geschichte noch lesen, in der es um den Seelensee geht, damit ich das richtig verstehe  . Ich muss gestehen, dass ich Lannas Geschichte dazu auch nicht im Kopf habe (und hatte). Zitat: Ist er denn - abgesehen von den Narben - wieder voll "einsatzbereit" oder gibt es noch "Spätfolgen"? (Bessere Wörter habe ich gerade nicht, du verstehst schon, was ich meine *g). Verstehe was Du meinst. Brandwunden hinterlassen Narben, die eine Art "zusammengeschrumpftes" Gewebe, damit sehr steif und anfällig für Risse, sind. Daher ist er schon recht arg verkrüppelt, überhaupt ein Wunder, dass er überlebt hat. Zitat: Die Farbe der Kursivschrift finde ich überhaupt nicht schön? Ist das Absicht? *g Ja, finde ich auch nicht schön, aber die Kursiv-Schrift hebt sich nicht sonderlich vom Text ab, da hab ichs halt farbig gemacht. Nicht schön, aber erfüllt den Zweck.
Lieben Dank für Deine Mühe beim Kommafehler raussuchen, vorallem aber für das Kommi an sich. Hat mich gefreut, dass es Dir gefallen hat.
Schönen Sonntag noch
Lg
Shadow
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Senfglas
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Verfasst: So 01. Apr 2007, 12:35 |
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| Kompendium |
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Registriert: Sa 28. Mai 2005, 13:18
Beiträge: 1060
Wohnort: Heidelberg
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Hallo Shadow
Verzeih, dass ich dich so lange hab warten lassen.
Zitat: Seine Gedanken flatterten, wie ein Schwarm aufgescheuchter Vögel, durcheinander
hier würde ich das durcheinander noch nach vorne ziehen.
Seine Gedanken flatterten durcheinander, wie ein Schwarm aufgescheuchter Vögel
Oho!
Deine Geschichte hat mich mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen, weil ich sie so toll fand.
Ich kann mal versuchen zu sagen, warum ich sie so toll fand.
Alora:
Einmal spinnst du hier die Geschichte von Nicho weiter. Nicho, der kleine süße Junge, den man ins Herz geschlossen hat taucht wieder auf, verändert, dunkler. Lean und Korim sind tod, das alles hat wiedererkennungswert auf eine traurige Art und Weise. Man hofft sich, dass Nicho irgendwie wieder zu sich findet, dass es ihm besser geht, aber shcon von Anfang an ist da wenig Hoffnung.
Schön, dass du Nicho am Anfang aus den Augen des Priesters beschrieben hast, so hat man als Leser einen guten Eindruck von ihm bekommen, betrachtet ihn sozusagen mitleidig mit den Augen des Priesters. Dann merkt man, der Arme ist ja wirklich ein bisschen verrückt, taumelt durch die Welt mit seinen Wunden (überigens sehr schön und eklig beschrieben *gg*) und am Schluss ist er leider, leider tot.
Aber dann setzt du eins drauf. Nicho war tatsächlich Pa'teschs Nachkommen. Mensch *g* wie toll!
Nur warum sie ihn dann im Feuer gerettet hat weiß ich nicht. Vielleicht hat das was mit dem alten Priester zu tun? Du schaffst interessante Ansätze *g*
Hat mir wahnsinnig gut gefallen, die Geschichte, sprachlich hab ich nix zu meckern, nur eine Stelle besonders zu loben: Den letzten Absatz. Da hast du genau die richtigen Worte gefunden, um irgendwie ... die Götter etwas zu beschreiben. Voll toll!
LIebe Grüße
Senfglas
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Shadow of Dawn
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Verfasst: So 01. Apr 2007, 18:58 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Hallo Senf,
keine Ursache, dass Du bisher keine Zeit gefunden hast. Du steckst doch grad im Abi, oder? Da hat man nicht unbedingt Zeit oder auch Nerven für anderes.
Ich drück Dir auf jeden Fall aber die Daumen für Deine Prüfungen!
Zitat: hier würde ich das durcheinander noch nach vorne ziehen. Seine Gedanken flatterten durcheinander, wie ein Schwarm aufgescheuchter Vögel Hm, ich finds so gut. Vorallem, weil man beim Lesen drüber stolpert und ne Pause machen muss *g Zitat: Deine Geschichte hat mich mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen, weil ich sie so toll fand. Danke sehr! Dabei war ein Lächen nicht beabsichtigt, immerhin bringe ich mal wieder alle "netten" Charas um *gg Zitat: Aber dann setzt du eins drauf. Nicho war tatsächlich Pa'teschs Nachkommen. Mensch *g* wie toll! Nur warum sie ihn dann im Feuer gerettet hat weiß ich nicht. Vielleicht hat das was mit dem alten Priester zu tun? Du schaffst interessante Ansätze *g* Wieder ne schöne Überlegung zum Ende ... Wenn auch nicht unbedingt in meiner Absicht. Ich hatte gehofft, dass deutlich wird, dass ich Lean (die Mutter) eigentlich als Pa'teschs Wiedergeburt hinstellen könnte, sie war es auch, die ihren Sohn im Feuer gerettet hat (aber frag mich nicht wie genau sie das angestellt haben mag *g) Zitat: Hat mir wahnsinnig gut gefallen,
Lieben, lieben Dank. So viel Lob vertrage ich fast nicht *lach
Wünsche Dir noch einen geruhsamen Sonntag abend.
Lg
Shadow
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Soleil
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Verfasst: Do 03. Mai 2007, 17:33 |
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| Administratorin |
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Registriert: Do 11. Mai 2006, 15:08
Beiträge: 6368
Wohnort: Berlin
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Hallo,
endlich komme ich dazu, mal bei Deiner neuen (jetzt nicht mehr so neuen *g) Lichtbringer reinzusehen.
Zitat: Nicho folgte jeder Bewegung des Mannes und seines Schwertes gebannt. Vorschlag: ...folgte mit den Augen jeder Bewegung... Zitat: Lautlos formten seine Lippen den Namen des Kriegers: Pa’tesch. Held, der Helden und Auserwählter der Götter. Mein Gedanke: Nein. Echt? Zitat: Schrecklich verbrannt war der Sohn des Schreinermeisters Korm damals in den Trümmern gefunden worden. Niemand wusste, wie er in dem Inferno hatte überleben können. Ok, ein Traum, aber kaum davon erholt, diese schlimme Sache. Och Mist, ich hätte ihnen etwas besseres gewünscht. Zitat: Neun Jahre lang hatte er sich um den Sohn seiner favorisierten Nichte bemüht.
Warum nicht: Lieblingsnichte?
Das Ende klingt, als würde uns bald eine neue Geschichte erwarten. Oder eine alte? *am Kopf kratz Auf jeden Fall klingt es, als wenn es etwas wichtiges bedeutet, ich komme nur leider nicht darauf...
Es hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut, wie die beiden Geschichten, die ich zuvor von Dir hier gelesen habe. Ich kann nicht genau sagen, woran es gelegen hat, ist wohl so eine gefühlte Sache. Die Bilder und Metaphern, die Du sonst drin hast, die alles so lebendig machten, das fehlte glaube ich etwas.
Am Anfang hatte ich ein paar Probleme reinzukommen. Etwas genauer, ein kleines bisschen mehr Detail, das hätte ich auch nicht schlecht gefunden, denn Du springst ja doch etwas, da muss man schon genau aufpassen, um hinterher zu kommen.
Trotzdem schön, auch wenn es eigentlich traurig ist. Ich hätte unserm Kleinen ein anderes Schicksal gewünscht. Was genau bedeutet denn das Stück verkohlte Holz?
LG
Soleil
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Shadow of Dawn
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Verfasst: Sa 05. Mai 2007, 18:57 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Hallo Soleil,
sorry, dass meine Antwort so lange hat auf sich warten lassen.
Zitat: Warum nicht: Lieblingsnichte? Weil ich die andere Variante schicker finde *g Zitat: Das Ende klingt, als würde uns bald eine neue Geschichte erwarten. Na ja, wird wohl lange auf sich warten lassen, bei meinem derzeitigen Stresspegel komme ich wohl eher nicht zum schreiben. Zitat: Es hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, wenn auch nicht ganz so gut, wie die beiden Geschichten, die ich zuvor von Dir hier gelesen habe. Ich kann nicht genau sagen, woran es gelegen hat, ist wohl so eine gefühlte Sache. Die Bilder und Metaphern, die Du sonst drin hast, die alles so lebendig machten, das fehlte glaube ich etwas. Hm, ich erwarte auch nicht, dass alle meine Geschichten hellauf begeistern *gg Zitat: Trotzdem schön, auch wenn es eigentlich traurig ist. Ich hätte unserm Kleinen ein anderes Schicksal gewünscht. Was genau bedeutet denn das Stück verkohlte Holz? Nun ja, was soll ich sagen? Danke!
Das verkohlte Holz, ist der Überrest des Holzschwertes das sein Vater für ihn gemacht hatte (kommt in einer der vorherigen Geschichten vor).
Lieben Dank für Dein Kommentar, es hat mich sehr gefreut.
Schönes Wochenende noch
Lg
Shadow
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Persephone
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Verfasst: Sa 18. Aug 2007, 08:49 |
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| Buch |
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Registriert: Mi 09. Feb 2005, 10:11
Beiträge: 661
Wohnort: Saarland
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[align=center]Guten Morgen meine liebe Shadow[/align]
Du dachtes wohl, du könntest dich verstecken und dich meiner Kritik entziehen, aber da muss ich dich leider sehr enttäuschen. Die liebe kleine Persi sieht alles, hört alles und findet jeden.
Zuerst einmal ein großes  Mir sind fast die Tränen gekommen, als dieser arme Junge starb, aber vll war es auch besser für ihn, denn welche Zukunft hätte er denn gehabt. Die Zukunft eines geträumten Lebens?
es unnötig zu sagen, dass deine Idee und deine Umsetzung einfach genial sind und ich mit angehaltenem Atem voller Spannung gelesen habe.
Zitat: Faszination und Neid durchströmten den jungen Mann, wusste er doch, dass er selbst niemals in der Lage sein würde, diesen Grad des Könnens zu erlangen, und trotzdem ... An dieser Stelle dachte ich noch "Er hat es ja nicht einmal probiert" Zitat: Seine grünen Augen trafen die des Jungen und ein erkennendes Lächeln legte sich auf das Gesicht des Helden. „Du bist da. Also wird es nun Zeit ...“ Kann es sein, dass er sein Vater ist? Zitat: die verblieben Narben nicht das wirkliche Problem des Jungen .. heißt es nicht "verbliebenen" aber ich bin ja Saarländer und weiß das nicht so genau Zitat: Hatte er ihn anerkannt Sein großes Vorbild würde ich mal sagen Zitat: Sachte kringelte sich der Rauch der dicken Dochte gen Himmel. Diese kleinen Detaisl sorgen richtig für Gänsehautstimmung Zitat: Ihre strahlenkranz umgebene Hand berührte ihn federleicht. Dann sah er nichts mehr ... Bisschen korinthenkackerisch sein: Wird "Strahlenkranz" hier nicht große geschrieben? Zitat: ‚Ich bin Pa’tesch, Träger des Lichtbringers!’, hallte es durch die Gewölbe seiner Erinnerung - ein kleiner Junge, der sein Holzschwert in der Hand schwang. In seinem ersten Leben? Zitat: „ Ich habe dir, als du gingst, gesagt, dass es keine Zukunft für Nachkommen deines Blutes gibt. Du wolltest nicht hören“, flüsterte die Göttin. Und sie hatte Recht
Du hast so gefühlvoll, so wunderschön geschrieben, dass ich gar nicht weiß, wie ich es angemssen ausdrücken kann, um deinem Werk gerecht zu werden.
Shadow, ich bin restlos begeistert
Viele liebe Grüße und Bussi Persephone
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Shadow of Dawn
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Verfasst: Sa 18. Aug 2007, 17:32 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Sei mir gegrüßt Gattin des Hardes,
es freut mich, dass Du meine Geschichten gefunden hast
Zitat: es unnötig zu sagen, dass deine Idee und deine Umsetzung einfach genial sind und ich mit angehaltenem Atem voller Spannung gelesen habe.  Zitat: Kann es sein, dass er sein Vater ist? Hm, ich würde den letzten Abschnitt nochmal genau lesen, da gibt es eine andere Variante ... Zitat: heißt es nicht "verbliebenen" aber ich bin ja Saarländer und weiß das nicht so genau Ups, werde ich ausbessern. Zitat: Sachte kringelte sich der Rauch der dicken Dochte gen Himmel. Diese kleinen Detaisl sorgen richtig für Gänsehautstimmung Zitat: Bisschen korinthenkackerisch sein: Wird "Strahlenkranz" hier nicht große geschrieben? Keine Ahnung, werd mal schauen. Wenn ja, wirds ausgebessert. Zitat: ‚n seinem ersten Leben? Nein, in seiner Kindheit. Zitat: Zitat: „ Ich habe dir, als du gingst, gesagt, dass es keine Zukunft für Nachkommen deines Blutes gibt. Du wolltest nicht hören“, flüsterte die Göttin. Und sie hatte Recht Hier ist die Stelle, die ich meinte. Ich glaube, dass Lean die Reinkarnation von Pa'tesch war ... Diese mögliche Interpretation habe ich zumindest im Aufbau der drei Geschichten so angelegt. (In der Hoffnung, dass es verständlich ist, wenn man alle drei Geschichten kennt.)
Ui, bei so viel Lob, weiß ich gar nix zu sagen ... Danke!
Lg
Shadow
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Meluse
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Verfasst: Do 03. Jan 2008, 19:43 |
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| Broschüre |
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Registriert: Sa 18. Aug 2007, 11:26
Beiträge: 86
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Hallo Shadow,
die Geschichte ist so traurig!  Ich habe auch die andere Geschichte über Pa'teschs Tod gelesen und hatte bei ihr den Eindruck, als wäre Nicho tatsächlich der Träger des Lichtbringers, weil die Mutter ja auch kurzzeitig dachte, das Holzschwert an der Wand sei echt.
Wie konntest du ihn nur töten??
Nun, aber die Idee und die Art, wie du es geschrieben hast fand ich wunderbar. (Auch wenn die Idee so traurig ist, das macht sie realistisch). Nicho war so ein aufgeweckter, fröhlicher Junge und dann dieses Feuer!
Aber ich hatte noch etwas anzumerken... hoffentlich finde ich die Textstellen jetzt wieder.
Zitat: Fast konnte er die Scharen von Gegnern erkennen, die dort in diesem Schattenkampf ihre nichtexistenten Leben aushauchten. Ich finde es richtig toll, wie du das beschrieben hast. Zitat: „Die anderen sind bereits zum Gebet im Tempel“, Anilons Stimme war sanft. Das Komma nach der Wörtlichen Rede ist doch unnötig... Zitat: Häufig stand er stundenlang mit leerem Blick irgendwo herum. Dieses "irgendwo" stört etwas. Es macht den Eindruck, als wärst du dir unsicher gewesen... Lass es doch einfach weg. Besser ist so etwas wie "... mit leerem Blick auf einer Stelle". Dir fällt bestimmt etwas Kreatives ein. Zitat: Sein Körper schmerzte, die starre Haut der Narben war durch die ungewohnte viele Bewegungen und das Reiben seiner Kleidung, an einigen Stellen aufgesprungen.
Genau das Gleiche habe ich auch hier anzumerken. Diese plötzliche Ungenauigkeit bricht den Lesefluss. Du könntest die Stellen nennen oder... na ja mir fällt im Moment auch nichts ein.
Die letzte Zeile ist sehr geheimnisvoll. Ich lese mal ein paar andere deiner Geschichen und gucke, ob ich es dann verstehe.
So und ich möchte noch einmal erwähnen, wie toll ich diese Geschichte finde. So realistisch und traurig beschrieben... seufz.
Liebe Grüße
Meluse
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Shadow of Dawn
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Verfasst: Fr 04. Jan 2008, 12:16 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Hallo Meluse,
das ging jetzt aber schnell mit dem nächsten Kommentar - offenbar sind Lichtbringer-Geschichten doch lesenswert *freu
Zitat: Ich habe auch die andere Geschichte über Pa'teschs Tod gelesen und hatte bei ihr den Eindruck, als wäre Nicho tatsächlich der Träger des Lichtbringers, weil die Mutter ja auch kurzzeitig dachte, das Holzschwert an der Wand sei echt.  Falsche Fährte *hehe Zitat: Zitat: Häufig stand er stundenlang mit leerem Blick irgendwo herum. Dieses "irgendwo" stört etwas. Es macht den Eindruck, als wärst du dir unsicher gewesen... Lass es doch einfach weg. Besser ist so etwas wie "... mit leerem Blick auf einer Stelle". Dir fällt bestimmt etwas Kreatives ein. Zitat: Sein Körper schmerzte, die starre Haut der Narben war durch die ungewohnte viele Bewegungen und das Reiben seiner Kleidung, an einigen Stellen aufgesprungen. Genau das Gleiche habe ich auch hier anzumerken. Diese plötzliche Ungenauigkeit bricht den Lesefluss. Du könntest die Stellen nennen oder... na ja mir fällt im Moment auch nichts ein. Danke für den Hinweis! Ich werde mal schauen, ob ich die Geschichte nochmal überarbeite, dann lasse ich mir sicher noch was besseres einfallen.  Zitat: So und ich möchte noch einmal erwähnen, wie toll ich diese Geschichte finde. So realistisch und traurig beschrieben... seufz.  *sprachlos
Vielen Dank für das große Lob! Es freut mich, dass auch die Nicho-Geschichte, trotz ihres dramatischen Endes, gefallen und ihren Platz im Lichtbringer-Universum gefunden hat.
Lg
Shadow
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Jaquimo Talaan
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Verfasst: Do 07. Feb 2008, 15:46 |
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| Heft |
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Registriert: Do 17. Feb 2005, 13:08
Beiträge: 138
Wohnort: Frankfurt Main
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Hallo Shadow!
Wow. Intensiv, traurig und trotzdem schön. Es ist traurig zu sehen, was aus der glücklichen Familie wurde und wie der vermeintlich Auserwählte den Tod fand. Deine Geschichte ist Dir atmosphärisch dicht und packend gelungen. Es war mir ein Vergnügen, sie zu lesen!
Wind und Schatten,
Jaquimo
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Shadow of Dawn
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Verfasst: Do 07. Feb 2008, 17:24 |
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| Buch |
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Registriert: So 24. Apr 2005, 21:31
Beiträge: 667
Wohnort: Ruhrgebiet
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Hey Jaquimo,
da kann ich jetzt nix zu sagen, außer:
Freut mich, dass es gefallen hat!
Gruß
Shadow
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