„Feuer, Blut und Licht“ erschienen

30.06.2014

Am 27.06. war es endlich soweit: Der neue Roman der schweizer Autorin Andrea Schneeberger ist erschienen. In „Feuer, Blut und Licht“ geht es um den 16-jährigen Lestat, der davon überzeugt ist, dass seine Eltern ein schreckliches Geheimnis hüten. „Als die Familie nach St. Méen in der Schweiz zieht, freundet er sich mit dem draufgängerischen Marcel an und lernt die scheue, aber faszinierende Malin kennen. Gemeinsam wollen sie das Geheimnis von Lestats Eltern aufdecken und stoßen dabei auf ein mysteriöses Amulett, das Lestat gefährlich wird … „
Die etwa 348 Seiten sind noch für kurze Zeit zum Einführungssonderpreis zu haben. Im Roman spielen Freundschaft und die erste Liebe eine große Rolle, aber es geht auch außerordentlich spannend zu.
Vielen Dank an Andrea, für eine herzliche Danksagung am Ende von „Feuer, Blut und Licht“: „Großartige Unterstützung hatte ich von meiner Lektorin Daniela Höhne, die mit mir geduldig, aber schonungslos jedes Kapitel durchgegangen ist. Vielen herzlichen Dank, Daniela, du hast das Beste aus der Geschichte und mir herausgekitzelt!“

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Heliosphere 2265 Band 19: „Hetzjagd“ erschienen

18.06.2014

Mit „Hetzjagd“ ist der 19. Roman der Serie erschienen und es wird der Doppelband zur Mitte des zweiten Zyklus abgeschlossen.
Darin besichtigt „Commander Kristen Belflair mit einer Gruppe Frischlinge Alzir-12, als das Chaos zuschlägt. Sie erfährt, dass der Anschlag des Ketaria-Bundes das Leben einer ihr nahestehenden Person gekostet hat und sinnt auf Rache. Kirby übernimmt das Kommando über die unfertige JAYDEN CROSS und begibt sich auf eine Hetzjagd durch ein Sonnensystem, das sich unaufhörlich verändert. In der Zukunft begibt sich Captain Jayden Cross mit Cassandra Bennett auf eine Reise in seine Erinnerungen. Gelingt es der orakelhaften Frau, dem Kommandanten seinen Glauben zurückzugeben, bevor das Schiff das Zentrum der Dunkelheit erreicht?“

Auch die Arbeiten am Hörspiel zur Serie schreiten voran. Für die Rolle der Tess Kensington konnte eine nicht unbekannte Stimme gewonnen werden. Dazu schreibt der Autor im Newsletter: „Als ich die Figur der Tess Kensington anlegte, hatte ich ein Bild aus Film und Fernsehen vor Augen. Der Charakter Veronica Mars aus der gleichnamigen Serie stand Pate. Eine durchsetzungsstarke, taffe Frau, die die soziale Leiter hinunter fällt, sich aber weiterhin behauptet. Gespielt wird Veronica von der Schauspielerin Kristen Bell (ja, es gibt noch einen zweiten Verweis in „Heliosphere 2265“, der zu der Schauspielerin deutet).
Im Deutschen spricht Manja Doering die Veronica Mars. Weithin bekannt ist sie auch als Synchronstimme von Natalie Portman (Prinzessin Padmé Amidala aus Star Wars, u.v.m.) und Reese Witherspoon.“

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(Buch über das Schreiben) Die Odyssee des Drehbuchschreibers – Christopher Vogler

09.06.2014

Klappentext: Vogler, jahrzehntelang Berater der großen Hollywood-Studios, entdeckte, dass fast allen großen Publikumserfolgen eine archetypische Struktur zugrunde liegt, die seit dem Anfang der Welt die erfolgreichsten Märchen und Mythen bestimmt: die Heldenreise. Voglers Folgerung: Wenn wir alle immer wieder eine Geschichte in immer neuen Varianten erleben wollen, dann liegt das daran, dass wir in ihr Archetypen wiederfinden, an denen wir alle teilhaben. Wenn Publikumserfolge seit Homers Odyssee nach ähnlichem Muster gestrickt sind, dann ist man gut beraten, den Faden weiterzuspinnen.

Voglers Buch eignet sich nicht nur für (angehende) Drehbuchschreiber, sondern ebenfalls für Romanautoren, die ihrem Plot einen gewissen Feinschliff verpassen möchten oder die das Gefühl haben, es fehle noch etwas.
Als Idee unheimlich interessant und zumindest derart, dass man es unbedingt gelesen haben sollte, ist es dennoch fraglich, ob Geschichten nach diesem Prinzip nicht ein wenig zu sehr in ein Schema gepresst werden. Der Lauf des Plots wird ebenso „vorgeschrieben“, wie der Weg des Helden, wen er wann trifft, was er wann wie tun wird. Anhand von diversen Filmbeispielen, die alle schon etwas älter, aber auf jeden Fall bekannt sind, wendet Vogler seine Schemata auf eben diese an.
Mitunter macht er das leider etwas zu ausführlich und trocken, so dass hier und da einiges Stehvermögen beim Lesen dazugehört.
Angeblich arbeite Hollywood dergestalt, dass jedem Neuen im Geschäft Voglers Buch in die Hand gedrückt werde. Vielleicht erklären sich so diverse Filme, die leider ebenso stoisch wie der Inhalt dieses Werkes daherkommen.
Nichtsdestotrotz schadet es nicht, „Die Odyssee des Drehbuchschreibers“ gelesen zu haben, es gibt durchaus so einiges zu lernen. Inweiweit es verinnerlicht werden sollte, bleibt dahingestellt.

ody kl1